Mit weniger Aufwand zu besseren Newslettern

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(Bild: silicon.de)

Diese 7 Tipps sind echte Effizienz-Booster für kleine Unternehmen

Viel Zeit, wenig Effekt: Wenn Ihre Abonnentenliste noch kurz ist, lohnt es sich für Sie nicht, sehr viel Aufwand in die Konzeption Ihres Newsletters zu investieren. Ihre Energie ist an anderen Stellen Ihres Online-Marketings schlicht besser aufgehoben.

Doch wenn Sie Ihren Newsletter unregelmäßig versenden und nicht mit hochwertigen Inhalten füllen, werden Sie sich niemals über eine lange Liste an Abonnenten freuen können. Schließlich müssen Sie jeden Abonnenten immer wieder davon überzeugen, dass Ihr Newsletter seine Aufmerksamkeit Wert ist. Nur so können Sie die Vorteile von Newsletter-Marketing nutzen – und diese sind beträchtlich. Denn keine andere Form des Online-Marketings ermöglicht es Ihnen, Ihre Kundenbindung so effektiv zu pflegen und Ihre Zielgruppe so präzise zu erreichen.

Wie können Sie also auch als kleines Unternehmen für hochwertige Newsletter-Inhalte sorgen, ohne allzu viel Zeit investieren zu müssen? Die folgenden sieben Tipps verraten es Ihnen.

1. Nutzen Sie Vorlagen
Sie müssen nicht jedes Mal das Rad neu designen. Erstellen Sie einmal eine Vorlage und nutzen Sie sie anschließend dauerhaft. Ein weiterer Pluspunkt: Der Wiedererkennungswert für Ihre Leser steigt.

2. Nutzen Sie Automatisierungen
Besorgen Sie sich unbedingt ein E-Mail-Programm, das Ihnen alle Schritte abnimmt, die Sie zu viel Aufwand kosten. So können Sie automatisiert und personalisiert E-Mails versenden, ohne ständig Zeit zu opfern. Auf den ersten Blick scheinen die Kosten dafür vielleicht hoch, aber rechnen Sie die monatliche Gebühr in Ihren Stundenlohn um – meistens lohnt sich ein komfortables Programm gerade dann, wenn Sie wenig Zeit haben.

3. Nutzen Sie die Arbeit anderer
Ihre Abonnenten interessieren sich oftmals nicht nur für Entwicklungen in Ihrem Unternehmen, sondern genauso für Branchennews oder andere Nachrichten aus dem Bereich. Bei Ihnen ist es wahrscheinlich nicht anders: Sie bilden sich regelmäßig in Ihrem Feld weiter, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Juliane Becker (Bild: Acquisa)
Juliane Becker (Bild: Acquisa)

Machen Sie Ihre Abonnenten auf interessante Artikel, Analysen und Nachrichten aus der Branche aufmerksam, die Sie selbst spannend finden. Phasen, in denen Sie nicht ganz so viel eigenen Content liefern können, umschiffen Sie damit ganz elegant. Nebenbei stärken Sie Ihr Netzwerk und machen Kollegen ein schönes Kompliment. Mehr Fliegen mit einer Klappe geht kaum.

4. Nutzen Sie die Arbeit Ihres Vergangenheits-Ichs
Sie haben Evergreen-Content auf Ihrer Website? Führen Sie eine „Best of Archiv“-Rubrik in Ihrem Newsletter ein, in der Sie interessante Grundlagen-Artikel noch einmal verlinken. Achten Sie nur darauf, dass der Artikel immer noch gültig ist und bringen Sie ihn im Zweifel vorher auf den neuesten Stand. Auch Google weiß das zu schätzen.

5. Nutzen Sie Ihr Investment im Social Media Marketing
LinkedIn ist Ihr Lead-Generator und Ihre Fans auf Facebook schmeißen Ihr Marketing dort fast von alleine? Nutzen Sie Ihre Präsenz in den sozialen Medien auch im Newsletter. Verweisen Sie auf interessante Beiträge und Diskussionen oder fassen Sie sie kurz zusammen. Oder stellen Sie besonders schönen User-generated Content vor, der für Ihr Unternehmen entstanden ist. Die sozialen Netzwerke sind eine wahre Fundgrube für Inhalte, mit denen Sie Ihren Newsletter interessanter und informativer gestalten.

6. Nutzen Sie die Möglichkeit des direkten Kontakts
Bei einer kurzen Abonnentenliste fällt für Sie die Option weg, den Erfolg Ihres Newsletters mit A-/B-Tests zu optimieren. Dafür ist es für Sie leichter, direkt in Kontakt mit Ihren Abonnenten zu treten. Bitten Sie sie um Feedback und hören Sie ihnen zu. Und: zeigen Sie sich erkenntlich und belohnen Sie sie nicht nur mit einem knappen Dankeschön. Eine kleine, unangekündigte Belohnung wirkt Wunder bei der Kundenbindung. Das bringt uns zum letzten Punkt:

7. Nutzen Sie Gutscheine
Eine einfache Möglichkeit, Abonnenten bei der Stange zu halten, sind Gutscheine oder Rabattcodes, die Sie exklusiv an Ihre Newsletter-Abonnenten verteilen. Sie motivieren oftmals eher dazu, einen Newsletter zu lesen, als großartig recherchierte Artikel oder interessante Unternehmens-News. Tipp: Wenn Sie schon in der Betreffzeile anteasern, dass sich ein Rabattcode im Newsletter versteckt, wird die Öffnungsrate vermutlich in die Höhe schnellen.

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Juliane Becker ist Chefredakteurin bei acquisa, dem Online-Magazin für E-Commerce, Marketing und Vertrieb. Sie lebt und arbeitet in München.
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