IT-News Gebrauchte Software

Lizenzen-Software (Bild: Shutterstock /johavel)

Besonders fragwürdige Lizenzregeln und Software-Lizenzaudits

Das Ziel eines Software-Lizenz-Audits ist typischerweise nicht der kriminelle Raubkopierer, der absichtlich die Urheberrechte von Oracle, SAP oder anderen Anbietern verletzt, so Anwalt und Lizenzrecht-Spezialist Robert Fleuter im dritten Teil seiner Serie über Software-Lizenzaudits.

Usedsoft (Grafik: Usedsoft)

Skype for Business nun auch als Gebrauchtsoftware erhältlich

Der Anbieter UsedSoft hat seine Palette entsprechend erweitert. Lizenzen aus zweiter Hand gibt es dort ab sofort für Skype for Business Server 2015. Auch die zugehörigen User CALs werden angeboten. Usedsoft wirbt mit Ersparnis von rund 20 Prozent.

Lizenzen-Software (Bild: Shutterstock /johavel)

Gebrauchtsoftware: Kommando zurück im Streit um die Rechtekette

Ende August war die Preo Software AG unter Berufung auf einen Beschluss des OLG Hamburg mit Aussagen zu Rechten der Kunden und Pflichten der Händler in Bezug auf die Rechtekette bei Gebrauchtsoftware vorgeprescht. Zu weit, wie das Landgericht Hamburg nun befand: Dem Unternehmen wurden auf Antrag von Usedsoft die meisten der damals getroffenen Aussagen untersagt.

Lizenzen-Software (Bild: Shutterstock /johavel)

Software Asset Management ganzheitlich einsetzen

Software Asset Management (SAM) beschränkt sich häufig auf den Abgleich von IT-Lizenzen und -Nutzung. In einem ganzheitlichen Ansatz aber kann SAM auch die Umsetzung der Themen Cloud und IT-Security erheblich erleichtern, weiß Eva Balderi, Business Unit Leitung Software Asset Management, bei Fritz & Macziol.

Lizenzen-Software (Bild: Shutterstock /johavel)

Gebrauchtsoftware: Streit um Rechtekette entzweit Handel [Update]

Beim Gebrauchtsoftwarehandel gibt es zwei Lager: Eines sucht durch die Kooperation mit den Herstellern Konflikte zu vermeiden, das andere pocht auf seine Rechte und scheut keinen Konflikt. Eine beim OLG Hamburg durchgesetzte einstweilige Verfügung sorgt nun für Streit.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock)

Adobe muss 125.000 Euro Schadenersatz an Gebrauchtsoftware-Händler zahlen

Der Hersteller hatte mit der Behauptung, Usedsoft dürfe Einzellizenzen aus Adobe-Volumenpaketen nicht weiterverkaufen, eine einstweilige Verfügung erwirkt. Doch das stimmte so nicht. Nun muss Adobe dem Händler entstandenen Rechtsberatungskosten für seine Kunden und den ihnen teilweise erstatteten Kaufpreis ersetzen.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock /Sebastian Duda)

Gebrauchte Software darf auch ohne Original-Verpackung verkauft werden

Wer eine Software – etwa ein Gebraucht-Softwarehändler – ohne Orginal-Verpackung vertreibt begeht damit keinen Marktenrechtsverstoß, so ein aktuelles Urteil. Eine Box oder andere Umverpackung eines Computerprogramms ist demnach anders einzustufen als etwa ein Flacon eines teuren Parfums.

Logo li-x (Bild: li-x)

Gebrauchtsoftwarebörse li-x ermöglicht Echtzeithandel mit Lizenzen

Das Hamburger Start-up li-x hat auf Wunsch der Kunden den Sofortkauf von Lizenzen ermöglicht. In Folge eines BGH-Urteils zur Aufspaltung von Volumenlizenzen erwartet es eine steigende Nachfrage. Ein einmal ausgerufenes Verkaufs- oder Kaufangebot können Nutzer sofort annehmen.

Usedsoft (Grafik.Usedsoft)

BGH: Aufteilung von Volumenlizenzen legal

Noch mehr Rechtssicherheit bei Kauf und Handel mit gebrauchten Lizenzen: Der Bundesgerichtshof entscheidet in der letzten verbliebenen strittigen großen Frage beim Handel mit gebrauchten Lizenzen für die Second-Hand-Lizenzhändler. Die dürfen nun Lizenzen aus großen Rahmenverträgen herauslösen und einzeln weiter verkaufen.

Logo Bitkom

Kostenlos-Mentalität bei PC-Software

Die meisten Bundesbürger besitzen zwar einen PC und bezahlen dafür auch, allerdings kauft nur etwa die Hälfte der Nutzer auch zusätzliche Software. Damit bleiben viele Anwender hinter den Möglichkeiten ihrer Plattformen zurück.

Second-Hand-Hardware statt neuer Server

Es kann sich für Unternehmen durchaus auszahlen, nicht immer nur die neueste Hardware einzukaufen. Immer mehr Unternehmen entdecken diesen alternativen Beschaffungsweg für sich und senken so Kosten. Trotz Cloud-Computing erfreut sich der meist mittelständisch strukturierte Markt für Second-Hand-Hardware solider Wachstumszahlen, besonders bei besonderen Geräten kann sich dieses Konzept auszahlen.

SAP (Grafik: SAP)

SAP zieht Berufung gegen Urteil zu Gebrauchtsoftware zurück

Gegen das Urteil im Rechtsstreit mit Gebrauchtsoftwareanbieter Susensoftware vom Oktober 2013 verzichtet SAP auf rechtliche Schritte. Somit ist das Urteil rechtskräftig. Nutzer dürfen demnach gekaufte SAP-Lizenzen verkaufen, ohne sich die Erlaubnis des Konzerns zu holen.

Logo li-x (Bild: li-x)

Neue Börse für “gebrauchte” Software: li-x

Unternehmen können ab sofort auf einer Börse von li-x nicht mehr benötigte Software-Lizenzen verkaufen und gebrauchte Lizenzen einkaufen. Die Preise richten sich nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage und werden täglich transparent ermittelt. Ein Clearing-Prozess und die Dokumentation der Rechtekette sollen die Rechtssicherheit sicher stellen.

Keyselling verletzt Urheberrechte

Über einen besonderen Fall des Handels mit gebrauchter Software hat jetzt das Landgericht Berlin entschieden. Zwar geht es in der aktuellen Entscheidung um Computer-Spiele, von denen lediglich ein Aktivierungs-Key vertrieben wird, doch könnte diese Entscheidung auch für professionelle Programme eine Rolle spielen.

Urteil (Bild: Shutterstock)

SAP legt gegen Nutzerklausel-Urteil Berufung ein

Der Gebrauchtsoftware-Händler susensoftware hatte gegen verschiedene Klauseln der SAP-Geschäftsbedingungen geklagt und im zurückliegenden Jahr einen Teilerfolg gegen SAP erzielt. Jetzt wehrt sich SAP gegen das Urteil.

Susen siegt bei Gebraucht-Lizenzen über SAP

SAP wird voraussichtlich die AGBs ändern müssen. Der Gebrauchtsoftware-Händler Susen Software konnte vor Gericht einen Sieg erringen. SAP kann künftig den Weiterverkauf gebrauchter Lizenzen nicht mehr einschränken.

standardisierte und professionalisierte Services; Kundenbindung.

Lizenzierung im Mittelstand: Was muss ein Lizenzmanager können?

Selbst im Mittelstand kann die Lizenz-Landschaft schnell unübersichtlich werden. Experton-Analyst Axel Oppermann zeigt die Grenzen von klassischem Asset-Management und dem Tool-basierten Ansätzen bei einer umfassenden Verwaltung von Lizenzen auf und zeigt in seinem Beitrag auf, wie Unternehmen dem Thema eleganter begegnen können: Drei Bereiche hat Oppermann dabei besonders im Auge.

Weiterverkauf gebrauchter SAP-Lizenzen

Seit dem Grundsatzurteil des EuGH ist der Weiterverkauf von gebrauchter Software grundsätzlich erlaubt. Nun muss das Landgericht Hamburg (LG) in einem Streit zwischen dem Unternehmen Susensoftware und SAP entscheiden, ob die AGB von SAP, die den Weiterverkauf von Software an die Erfüllung bestimmter Bedingungen knüpfen, mit dem europäischen Recht vereinbar sind. (Az. 315 O 449/12)

BYOD

LG Köln: Gebrauchte OEM-Software keine “Originalware”

Das Landgericht Köln (LG Köln) hat in einem einstweiligen Verfügungsverfahren entschieden, dass bloße OEM-Versionen nicht mit Abbildungen von Original-Microsoftprodukten oder dem Hinweis “original” beworben werden dürfen, wenn der Kunde am Ende lediglich einen “Recovery”-Datenträger erwirbt. (Beschluss vom 31.7.2013, Az. 31 O 314/13)

usedSoft expandiert nach Frankreich

Der umstrittene Händler von Gebrauchter Software usedSoft ist offenbar auf Expansionskurs. Jetzt soll in Frankreich eine neue Niederlassung entstehen.

Adobe (Grafik: Adobe)

Gebraucht-Software auch aus Volumenlizenzen zulässig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat im Streit zwischen Adobe und Usedsoft entschieden, dass die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für den Handel mit Softwarelizenzen auch bei Volumenlizenzen anzuwenden ist – unabhängig davon, unter welchen Konditionen diese dem Erstkäufer überlassen wurden.

Microsoft-Verfügung gegen Gebrauchtsoftware mit Echtheitszertifikaten

Microsoft wirft einem fänkischen Gebrauchtsoftware-Händler vor, Original-Datenträgern zusammen mit Echtheitszeritifkaten (Certificate of Authenticity) verkauft zu haben, die aber nicht für die Datenträger bestimmt waren. Nun hat Microsoft mit einer Einstweiligen Verfügung diese Praxis vorerst gestoppt.