IT-News Hackerangriff

Bundesregierung will Hacker-Armee

Hack Back nennt man einen Gegenangriff auf eine Cyber-Attacke. Hier will die Bundesregierung nun endlich handlungsfähig werden. Kompliziert dürfte allerdings die Suche nach einer rechtlichen Grundlage werden.

Erste Cyber-Versicherung gegen Ransomware

Der Sicherheitsanbieter SentinelOne ist der erste Anbieter, der Unternehmen eine Versicherung gegen Ransomware anbietet. 1000 Dollar pro Arbeitsplatz bezahlt der Anbieter, wenn es Angreifern trozt Sicherheits-Software gelingt, die Dateien eines Nutzers zu verschlüsseln.

Nur in den wenigsten Fällen werden Hacks von betroffenen Unternehmen gemeldet. Die Beweisführung ist zudem teuer und aufwändig und das scheuen viele Anwender. Quelle: Shutterstock

Schweden nach Hackerangriff ohne Breitband

Ein Hackerangriff bisher unbekannten Ausmaßes hat große Teile – nach anderen Darstellungen sogar ganz Schweden von der Breitbandversorgung abgeschnitten. Der betroffene Provider Telia scheint jedoch nicht das Ziel der Attacke gewesen zu sein.

NSA überwachung auch ohne Gerichtsbeschluss.

Mit Open Source gegen Staatstrojaner

Das Open Source Programm Dekt soll vor allem Menschenrechtlern, Journalisten oder Regimekritikern dabei helfen sich vor Überwachung zu schützen. Das Programm identifiziert lediglich bekannte Überwachungstechnologien, eliminiert diese aber nicht.

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Hackern greifen Nutzerdaten der Europäische Zentralbank ab

Unbekannte sollen sich Zugang zu einer Datenbank mit Kontaktinformationen verschafft haben. Im Anschluss forderten sie von der Währungsbehörde Lösegeld für die Daten. Der BBC zufolge wurden etwa 20.000 E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern und Postanschriften von Anwendern der EZB-Website erbeutet.

Verschlüsselung, PRISM Industriespionage

Die Daten sind sicher! Oder?

Die Datensicherheit in Zeiten von PRISM, staatlicher Überwachung und Industriespionage beschäftigt heute den silicon.de-Blogger Eugen Gebhard von Ciena. In den Rechenzentren scheinen die Daten der Unternehmen vergleichsweise sicher. Doch was passiert mit Daten, die sich zwischen einzelnen Rechenzentren auf die Reise machen müssen? Dann hilft ein Daten-Fort Knox nur noch wenig.

Security-Saas: Software-Updating as a Service

Hacker und IT-Sicherheitsexperten liefern sich seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim entdecken beziehungsweise stopfen von Sicherheitslücken. Verlierer in dem zunehmend beschleunigten Wettrennen sind oft die IT-Abteilungen, die mit dem patchen kaum noch hinterherkommen. Sicherheit als Software-as-a-Service (SaaS) kann helfen, sagt Klaus Jetter, DACH-Chef bei F-Secure, im Interview mit silicon.de.

Nach Hackerangriff: Twitter verschärft Sicherheitsvorkehrungen

Der Microblogging-Dienst Twitter führt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Diese ergänzt die Anmeldung per Passwort um einen sechsstelligen Zahlencode. Diesen verschickt Twitter an eine vorher hinterlegte Telefonnummer. Twitter-Nutzer sollen so unter anderem besser vor Hacker-Angriffen geschützt werden.

Ermittlungen: Chinesische Google-Hacker erbeuteten sensible Daten

Chinesische Hacker haben offenbar bei einem erfolgreichen Angriff auf Googles Server geheime Informationen über die US-Spionageabwehr in Erfahrungen bringen können. Der Angriff war bereits Anfang 2010 bekannt geworden und führte damals zum weitgehenden Rückzug Googles aus China. Die vollständigen Hintergründe der Attacke aber waren bislang unbekannt.

Hacker nehmen Schnäppchen-Portal LivingSocial ins Visier

Hacker haben die Daten von 50 Millionen LivingSocial-Nutzern gestohlen. Das hat das Schnäppchen-Portal, an dem auch Amazon beteiligt ist, inzwischen bestätigt. Nach Angaben von LivingSocial hatten die Angreifer keinen Zugriff auf Kreditkartendaten. Sie erbeuteten jedoch Namen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten und verschlüsselte Passwörter.

Verhaftung nach größter Cyberattacke der Geschichte

Die spanische Polizei hat einen Niederländer verhaftet, der an einer der größten Cyberattacken in der Geschichte des Internets beteiligt gewesen sein soll. Nach britischen Medienberichten durchsuchten die Behörden das Haus des 35-jährigen in Barcelona und beschlagnahmen Computer, Datenträger und Smartphones.

USA und China arbeiten bei Cybersecurity zusammen

Die USA und China werden eine gemeinsame Arbeitsgruppe für Cybersecurity gründen. Das kündigte US-Außenminister John Kerry während seines derzeitigen China-Besuch an. Die beiden Ländern hatten sich zuletzt immer wieder gegenseitig der Cyberspionage beschuldigte und für Hackerangriffe verantwortlich gemacht. Mit der Arbeitsgruppe soll nun auch das gegenseitige Vertrauen gestärkt werden.

kim dotcom Prism

Anonymous versorgt Nordkorea mit “richtigem Internet”

Die Weltgemeinschaft schaut derzeit gebannt auf die Entwicklungen in Nordkorea. Ein Hacker-Angriff, der angeblich auf das Konto der Gruppe Anonoymous gehen soll, sorgt für Karikaturen auf den offiziellen Accounts auf Twitter und Filckr und zudem wollen die Aktivisten eine Verbindung mit dem landeseigenen Internet hergestellt haben.

Frag die Daten: Über opportunistische Attacken (Teil 3)

“Ein System wird 11 Minuten, nachdem es mit dem Internet verbunden wurde, angegriffen”, sagt silicon.de-Blogger Detlef Eppig. Er muss es wissen, schließlich ist er in den vergangenen Monaten tief in die Welt der opportunistischen Attacken eingetaucht und hat von dort einige überraschende Erkenntnisse mitgebracht.

Europa im Visier – Sicherheitsexperten entdecken neue Malware

Die Sicherheitsforscher von Kaspersky Lab haben gemeinsam mit weiteren Experten Details zu einer neuen Malware veröffentlicht, die europäische Regierungen ins Visier nimmt. Der Schädling “MiniDuke” nutzt dafür Sicherheitslücken in Adobe Reader aus. Betroffen sind unter anderem die Ukraine, Belgien, Portugal, Tschechien, Irland und Rumänien.

Hackerangriffe: Bundesregierung streitet über Meldepflicht

Die EU-Kommission macht mit ihrem Kampf gegen Cyberkriminalität Ernst. An diesem Donnerstag will sie konkrete Vorschläge vorlegen, für die geplante Meldepflicht für Hackerangriffe in Unternehmen. In Deutschland ist bereits jetzt auf höchster Regierungsebene ein Streit über die Meldepflicht aufgebrochen.

Rupert Murdoch: “Wir werden immer noch von Chinesen gehackt”

Nach dem Hackerangriff in der vergangenen Woche hat das Wall Street Journal Konsequenzen gezogen und die Computersysteme überholt. Doch offenbar gibt es weiter Schlupföcher in der Infrastruktur der renommierten US-Zeitung. Medienunternehmer und WSJ-Besitzer Rupert Murdoch berichtet von anhaltenden Hacker-Angriffen.

Frag die Daten: Über opportunistische Attacken (Teil 2)

Silicon.de-Blogger Detlef Eppig ist in den vergangenen Monaten tief in die Welt der opportunistischen Attacken eingetaucht. Herausgekommen sind überraschende Einblicke dazu, woher diese opportunistischen Pakete kommen (Teil 1) und – im heutigen Beitrag – mit welchen Methoden die Absender solcher Pakete arbeiten.