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Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Europäischer Datenschutztag: Datenschützer reichen neue Beschwerde gegen Google ein

Der gestrige Europäischen Datenschutztag wurde jetzt von Datenschützern zum Anlass genommen, eine neue Beschwerde gegen Google einzureichen. Sie ergänzt bereits im vergangenen September erhobene Vorwürfe, die sich auf den Austausch von Daten im Zusammenhang mit personalisierter Werbung beziehen. Die Beschwerdeführer sprechen von “einem massiven und andauernden” Verstoß, der praktisch “jeden Internetnutzer betrifft”.

Google+ (Bild: Google)

Nach Datenpanne: Google kündigt Schließung von Google+ an

Die Datenpanne betrifft möglicherweise mehr als 500.000 Nutzer. Eine fehlerhafte API gibt als privat gekennzeichnete Daten aus dem Google+-Profil preis. Google räumt aber auch ein, dass die Consumer-Version von Google+ kaum genutzt wird.

Google Maps (Bild: Google)

Google wegen Tracking trotz deaktiviertem Standortverlauf verklagt

Die Sammelklage beschäftigt ein Gericht in San Francisco. Google soll die Folgen der Deaktivierung des Standortverlaufs falsch dargestellt haben. Auch die vor wenigen Tagen eingeführte neue Erklärung der Funktion bezeichnet die Klage als vage und irreführend.

Facebook Messenger (Grafik: Facebook)

US-Regierung will mit Facebooks Hilfe Messenger-Nutzer abhören

Es geht um Ende-zu-Ende verschlüsselte Sprachnachrichten. Facebook weigert sich bisher, den Ermittlern bestimmte Konversationen zugänglich zu machen. Dem Social Network zufolge müsste dafür der Code für alle Messenger-Nutzer neu geschrieben werden.

Privacy (Grafik: Shutterstock)

Datenschutz: Apple beantwortet Fragen des US-Kongresses

Apple sammelt nach eigenen Daten so wenige Daten wie möglich. Standortdaten trennt iOS beispielsweise von Namen und Apple ID und verschlüsselt sie. Für Daten, die Apps von Drittanbietern sammeln, sieht Apple jedoch deren Entwickler in der alleinigen Verantwortung.

Facebook (Bild: Facebook)

Bericht: Facebook will Zugriff auf Finanzdaten seiner Nutzer

Das Social Network führt Gespräche mit mehreren Großbanken in den USA. Die Daten sollen Nutzer des Messengers über ihren Kontostand oder verdächtige Kontobewegungen informieren. Mindestens eine Bank lehnt eine Zusammenarbeit aus Datenschutzgründen ab.

Datenschutz in der Cloud (Bild: Shutterstock)

Sicherheitsspezialisten finden Datenbank mit 48 Millionen Profilen

Die Mega-Datei war ungeschützt auf einem S3-Server bei Amazon Web Services abgelegt. Sie stammte von Datenhändler Localblox, der mittels Scraping Informationen von Sozialen Netzen wie Facebook, LinkedIn und Twitter abgreift – und mit weiteren Daten verknüpft.

Facebook (Bild: Facebook)

Facebook Login: Hacker kapern Nutzerdaten

Sie müssen lediglich einen Tracker in eine Website einschleusen, die den Anmeldedienst nutzt. Betroffen sind einer Studie zufolge mindestens 434 Websites, darunter auch die Seiten von MongoDB und BandsInTown. Beide Anbieter schließen das Datenleck nach einem Hinweis von Forschern.

Messenger Telegram (Grafik: Telegram)

Telegram-Verbot: Russland blockiert Millionen IP-Adressen

Die Messaging-App nutzt Amazons und Googles Cloud-Dienste, um die gegen sie verhängte Sperre zu umgehen. Die Medienaufsicht Roskomnadsor blockiert deshalb massenhaft IP-Adressen – und trifft statt Telegram viele andere Online-Anbieter.

Facebook (Bild: Facebook)

Facebook mit neuen Datenschutz-Tools

Überarbeitete App-Einstellungen sollen die Verwaltung von Daten und Privatsphäre vereinfachen. Eine neue Funktion erlaubt zudem die Löschung von Beiträgen und Kommentaren aus der eigenen Timeline. Facebook kündigt zudem “transparentere” Nutzungsbedingungen an.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

Datenschutzbeauftragter warnt vor WhatsApp

Thüringens Datenschützer Lutz Hasse hält die Nutzung von WhatsApp mit den deutschen Datenschutzgesetzen für nicht vereinbar. 99 Prozent der Anwender verhielten sich “deliktisch”, weil sie dem Dienst Zugriff auf sämtliche Kontakte erlaubten.

EU-Flagge (Bild: EU)

EU plant Zugriff auf Clouddaten unabhängig vom Speicherort

Ein Gesetzentwurf soll im März dem Parlament und den Mitgliedstaaten vorliegen. Die EU-Justizkommissarin kritisiert die Dauer des aktuellen Verfahrens für den grenzübergreifenden Datenzugriff. Ermittler dürfen ihr zufolge nicht langsamer sein als Kriminelle.

Ghostery 8 verfügbar (Bild: Ghostery)

Ghostery 8 soll Tracking-Schutz für alle Nutzer bieten

Die aktuelle Version der kostenlos verfügbaren Browser-Erweiterung kommt mit neuen Grundeinstellungen und einer neuen Benutzeroberfläche. Damit sollen auch technisch weniger versierte Nutzer die Kontrolle über ihre Daten zurückgewinnen können. Dabei helfen neuen Erkennungsmethoden auf Grundlage Künstlicher Intelligenz.

Google Gericht (Bild: News.com)

Safari-Tracking: Britische Sammelklage gegen Google

Wegen der unrechtmäßigen Erhebung persönlicher Daten verlangt die Gruppe “Google You Owe Us” Schadenersatz für 5 Millionen britische iPhone-Nutzer. Für die Umgehung des Tracking-Schutzes musste Google in den USA bereits Millionenstrafen zahlen.

Privacy (Bild: Shutterstock)

Microsoft-Browser sollen privaten Modus automatisch starten

Einem Patentantrag zufolge erkennt der Browser bestimmte Inhalte wie Pornografie und wechselt anschließend in den privaten Modus. Es lassen sich aber auch eigene Kriterien für einen Wechsel definieren. Google besitzt bereits ein Patent für eine vergleichbare Technik.

Privatsphäre (Bild: Shutterstock)

Session Replay zeichnet Website-Besuche auf und übermittelt sie an Dritte

Session-Replay-Skripte finden sich unter anderem auf den Seiten von Evernote, HP, Intel, Lenovo, Microsoft, Samsung und Reuters. Die erforderlichen Skripte stellen Anbieter zur Verfügung, die auch die gesammelten Daten auswerten. Dazu gehören etwa auch versehentlich übertragene Passwörter und Klarnamen.

Max Schrems (Bild: Edition A).

Max Schrems kann in Österreich Musterklage gegen Facebook führen

Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshof befürwortet, die Klage des Datenschutzaktivisten als privater Verbraucher in Wien zuzulassen. Er spricht sich aber gegen eine Sammelklage im Namen von 25.000 Verbrauchern aus, die ihre Ansprüche an Schrems übertragen hatten.

Tor Project (Grafik: TOR)

Tor-Browser gibt IP-Adressen von Nutzern preis

Der Fehler tritt unter Mac OS X und Linux auf. Er steckt im Mozilla-Browser Firefox, der den Unterbau für den Tor-Browser liefert. Datei-URLs umgehen unter Umständen den Browser und stellen eine direkte Verbindung zwischen Betriebssystem und entferntem Server her.

US-Justizministerium (Bild: US Department of Justice)

Cloud-Durchsuchungsbefehle: US-Justizministerium lenkt ein

Vergangene Woche kündigte das Ministerium rechtliche Schritte gegen Microsoft an. Gleichzeitig gab es neue Richtlinien heraus, denen zufolge Anordnungen mit Schweigepflicht in Zukunft wesentlich seltener und nur nach eingehender Prüfung ausgestellt werden sollen. Damit versucht das DOJ zu retten, was noch zu retten ist.

Lobby des Hyatt Regency Sydney (Bild: Hyatt Hotels)

Hotelkette Hyatt hat schon wieder Gästedaten verloren

Es ist bereits die zweite Datenpanne innerhalb von zwei Jahren bei dem Unternehmen. Diesmal wurden Daten von Scheckkarten gestohlen. Die Vorfälle ereigneten sich an mehreren Standorten zwischen 18. März und 2. Juli 2017.

Google Home Mini (Bild: Google)

Google Home Mini belauschte Nutzer ununterbrochen

Grund war laut Google ein technischer Fehler. Betroffen sei nur eine “kleine Anzahl” der Lautsprechersysteme. Sie warten zur Aktivierung nicht auf das sogenannte Hotword, sondern beginnen bei jedem Geräusch mit der Aufnahme und übertragen die an die Google-Server.

Uber (Grafik: Uber)

Uber-App macht auf iPhones heimlich Screenshots

Die App nutzt eine nicht dokumentierte Funktion von iOS. Apple gewährt Entwicklern nur nach vorheriger Absprache Zugriff auf solche Funktionen. Der Analyse eines Sicherheitsexperten zufolge ist Uber die einzige iOS-App mit diesen Sonderrechten.