IT-News Privacy

Google Hauptsitz in Mountain View. (Bild: Google)

Google muss FBI außerhalb der USA gespeicherte Kundendaten überlassen

Ein Gericht in Philadelphia hat einen vom FBI beantragten Durchsuchungsbeschluss für rechtmäßig erklärt. Google muss die Daten nun in die USA übertragen und dort dem FBI Zugriff gewähren. Dem Richter zufolge ist die Übertragung der Daten nicht einer Beschlagnahmung gleichzusetzen.

USA (Bild: Shutterstock / Boivin Nicolas).

Einreise in die USA: Pläne für den Daten-Striptease sollen umgesetzt werden

Berichten zufolge sollen vor der Einreise in die USA Telefonkontakte, besuchte Websites und Social-Media-Informationen von Ausländern überprüft werden. Entsprechende Pläne hatten Zoll und Heimatschutzministerium schon unter Präsident Obama vorgelegt. Nun bestehen aber offenbar gute Chancen, dass sie auch umgesetzt werden.

IT im Auto (Bild: Shutterstock.com/Syda Productions)

US-Ermittler spähen seit 15 Jahren vernetzte Fahrzeuge aus

Das belegen diverse Gerichtsunterlagen. Dazu griffen Behörden unter anderem auf Daten des Telemetriedienstleisters SiriusXM, des General-Motors-Dienstes OnStar sowie der Firma ATX Technologies (heute Agero) zurück, die auch Technologielieferant von Mercedes-Benz ist.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

WhatsApp-Verschlüsselung: Anbieter und Entwickler wehren sich gegen Vorwürfe

Ein Kryptografieexperte der University of California in Berkeley hatte die Implementierung der sicheren Technologie des Entwicklers Open Whisper Systems als angreifbar bezeichnet. WhatsApp dementiert nun, dass es sich um eine von ihm eingebaute Hintertüre hanelt. Die gewählte Vorgehensweise sei erfoderlich, damit Nutzer offline erstellte Nachrichten nicht verlieren.

Firefox Pilot (Grafik: Mozilla)

Mozilla experimentiert mit Google-Ersatz für Firefox

Mozilla hat sein “Pilot” gennantes Testprogramm jetzt auch in Deutsch nutzbar gemacht. Zum Start wurden Funktionen des deutschen Browser-Anbieters Cliqz integriert. An dem Münchner Unternehmen hatte sich Mozilla im vergangenen Jahr beteiligt.

Windows 10 (Bild: Shutterstock/dennizn)

Windows 10: Microsoft bessert beim Schutz der Privatsphäre nach

Die Neuerungen sollen mit dem für das Frühjahr in Aussicht gestellten “Creators Update” für Windows 10 verfügbar werden. Dann werden die bei der Ersteinrichtung vorgeschlagenen Express-Einstellungen durch ein Datenschutz-Setup ersetzt und bekommen Nutzer mit dem Privacy Dashboard eine Übersicht über die von Windows-10-Geräten gespeicherten Daten.

Firefox (Grafik: Mozilla)

Mozilla will ab Firefox 52 Font-Fingerprinting verhindern

Als Font-Fingerprinting wird der Abruf aller auf einem Rechner installierten Schriftarten bezeichnet. Durch diese Kombination sind Rechner und damit Nutzer eindeutig zu identifizieren sind. Sie lassen sich so auch ohne Cookies und ohne ihre ausdrückliche Zustimmung bislang rechtlich einwandfrei über Seiten hinweg verfolgen.

Thomas de Maizière (Bild: BPA/Jesco Denzel)

… nichts als die Wahrheit, so wahr mir de Maizière helfe

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) denkt darüber nach, ein “Abwehrzentrum gegen Desinformation” einzurichten. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Mit der Maßnahme soll das Phänomen der sogenannten Fake-News bekämpft werden.

Das Eingangsgebäude des Gerichtshofs der Europäischen Union auf dem Kirchberg in Luxemburg (Bild: Europaparlament)

EuGH kippt Vorratsdatenspeicherung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kippt die anlasslose Vorratsdatenspeicherung. Das Gericht sieht darin eine zu große Einschränkung der Privatsphäre. Generell sei die Speicherung von Daten erlaubt, jedoch müssen dafür bestimmte Garantien erfüllt werden.

Evernote (Bild: Evernote)

Evernote will Schnüffelregeln nicht umsetzen

Die Auswirkungen maschinellen Lernens wollte der Dienst überprüfen, indem Mitarbeiter auch private Notizen der Kunden lesen sollten. Dagegen formierte sich bei den Nutzern erheblicher Widerstand. Als Reaktion hat Evernote nun angekündigt, die für 23. Januar geplante Einführung der aufgeweichten Datenschutzregeln nicht umzusetzen.

My Friend Cayla sieht harmlos aus, ist aber Verbraucherschützern zufolge eher ein Trojanisches Pferd als die schöne Helena (Screenshot: silicon.de)

Verbraucherschützer warnen vor schlecht vernetztem Spielzeug

Als besonders schlechte Beispiele aus der Produktkategorie werden die in Deutschland von der Firma Vivid vertriebenen Produkte My Friend Cayla und i-Que an den Pranger gestellt. Sie sollen nicht nur grobe technische Fehler aufweisen, sondern auch durch ihre Konstruktion und den Umgang mit erfassten Daten Verbraucherrechte verletzen.

Tor (Bild: Tor Project)

Zero-Day-Lücke in Firefox bedroht Tor-Anwender

Unbekannte Angreifer spionieren über eine Sicherheitslücke in Firefox Nutzer des Anonymisierungsnetzwerks Tor aus. Durch den veröffentlichten Exploit-Code entsteht auch ein Risiko für Firefox-Nutzer. Die neue Attacke ähnelt einem Firefox-Exploit, der 2013 vom FBI eingesetzt wurde.

Privatsphäre (Bild: Shutterstock)

Klage gegen Vorratsdatenspeicherung beim Bundesverfassungsgericht eingereicht

Mit ihr soll die vor einem Jahr vom Bundestag beschlossene “Speicherpflicht für Verkehrsdaten” gekippt werden. Die Kläger unter Federführung des Vereins Digitalcourage e.V. halten sie trotz der Änderungen gegenüber der ersten Auflage des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung für unzulässig. Für die Provider hat bereits im Mai die Firma Space.net gegen das Gesetz geklagt.

Vorhängeschlösser (Bild: Mehmet Toprak)

Verletzen elektronische Schließanlagen Persönlichkeitsrechte?

Darüber muss diese Woche das Landgericht Detmold entscheiden. Geklagt hat ein Lehrer eines Berufskollegs im Landkreis Lippe. Der wehrt sich mit Unterstützung eines Großteils des Kollegiums gegen die der Schließanlage innewohnende Möglichkeit zur umfassenden Datenspeicherung und der dadurch möglichen Erstellung von Bewegungsprofilen.

Apple (Bild: Apple)

Apple speichert Anrufverlauf von iPhone-Nutzern

Aufgezeichnet werden eingehende, ausgehende, verpasste und abgelehnte Anrufe. Bei iOS 10 werden auch Verbindunge von VoIP-Anwendungen wie Skype und WhatsApp gespeichert. Elcomsoft zufolge liegen die Daten vier Monate lang auf Apples Servern.

Privacy (Bild: Shutterstock)

Klage aus Irland soll Privacy Shield kippen

Die Gruppe “Digital Rights Ireland” fordert die Annullierung des Abkommens zwischen EU und USA. Der EuGH prüft jetzt zunächst die Zulässigkeit der Klage. Die EU-Kommission beharrt darauf, dass Privacy Shield die vom EuGH in seiner Entscheidung gegen das Safe-Harbor-Abkommen verlangten Punkte erfüllt.

Privatsphäre (Bild: Shutterstock)

Scharfe Kritik an geplantem BND-Gesetz

Im Vorfeld der Verabschiedung des BND-Gesetzes durch den Bundestag hat sich der eco Verband zu Wort gemeldet: Seiner Ansicht nach wird mit der sogenannten Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung eine unkontrollierte Hintertüre für die staatliche Überwachung im Inland eingeführt.

Google (Bild: Google)

Deutsche Behörden fragen bei Google doppelt so oft an wie 2015

Das geht aus dem aktuellen Transparenzbericht des Konzerns für das erste Halbjahr hervor. Demnach stellen nur die Behörden in den USA noch häufiger Anfragen nach Nutzerdaten als in Deutschland. Allerdinsg wird er Aufforderung nur 59 Prozent der Fälle auch Folge geleistet Anfragen irgendwelche Daten.

Xitroo (Grafik: TrashMail.com)

TrashMail.com bietet mit Xitroo anonyme Wegwerf-E-Mail-Adressen

Der Stuttgarter Dienstleister TrashMail.com bietet seit Jahren Wegwerf-E-Mail-Adressen an. Nun ist die Nutzung mit dem neuen Dienst Xitroo auch komplett anonym möglich. Von ihm gibt es auch eine Enterprise-Version, die den Zugriff auf die Mails per API erlaubt.

Schweiz (Bild: silicon.de)

Schweizer erteilen Agenten des Nachrichtendienstes Lizenz zum Hacken

Das Bundesgesetz über den Nachrichtendienst wurde mit 66,5 Prozent der abgegeben Stimmen angenommen. Befürworter sehen es als unerlässliches Instrument im Kampf gegen Terrorismus, Wirtschaftsspionage und Cyberkriminalität. Gegner kritisierten es als ersten Schritt hin zu einer unkontrollierten, präventiven Massenüberwachung.

Fitness-Tracker (Bild: Shutterstock)

Fitness-Tracker schwächeln bei der Sicherheit

Schritte Zählen, Puls Messen, Fitness steigern, mit diesen Funktionen wollen die Hersteller von Fitness-Armbändern punkten. Die Sicherheit der Daten allerdings bleibt auf der Strecke, mit weitreichenden Folgen.