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Riverbed kauft Xirrus (Grafik: silicon.de)

Riverbed Technology übernimmt WLAN-Anbieter Xirrus

Der Käufer will sein als SteelConnect vermarktetes SD-WAN-Portfolio (Software-Defined WAN) damit um Verwaltungsoptionen in Zweigstellen oder per WLAN-abgedeckten Bereichen erweitern. Er tritt damit in die Fußstapfen von Firmen wie Cisco, der HPE-Sparte Aruba und dem deutschen Anbieter Lancom.

WLAN Access Points (Bild: Lancom)

Lancom rüstet WLAN Access Points auf 802.11ac-Wave-2 auf

Die Access Points Lancom LN-1702 und Lancom LN-1700 erreichen mit 4×4 Multi-User MIMO bis zu 1733 MBit/s. Die Neuvorstellungen Lancom LN-862 und Lancom LN-860 mit 2×2 MU-MIMO zu 867 MBit/s. Alle vier lassen sich über die Lancom Management Cloud verwalten und ermöglichen Firmen so Software-Defined-Networking.

Cisco ENCS 5400 (Bild: silicon.de)

Lindt OS: Cisco arbeitet angeblich an neuem Netzwerkbetriebssystem

Es soll Berichten zufolge High-end-Netzwerkfunktionen auf alte und günstige Cisco-Switches und -Router bringen. Dadurch würde das noch weitgehend auf Hardware basierende Geschäft des Netzwerkausrüsters gründlich umgekrempelt. In einer Stellungnahme betont Cisco den hohen Nutzen enger Integration von Hard- und Software.

Brocade SLX 9850 (Bild: Brocade)

Brocade verkauft Netzwerkgeschäft an Extreme Networks

Der Käufer bezahlt 55 Millionen Dollar in bar, davon 35 Millionen sofort und den Rest in Raten in den kommenden fünf Jahren. Er bekommt dafür die für den Einsatz in Rechenzentren konzipierten Brocade-Produktreihen VDX (Swithcing), MLX (Routing) und die neuen, konvergenten SLX-Produkte sowie diverse Software für SDN.

Cisco (Grafik: Cisco)

Cisco intensiviert Bemühungen für Software Defined Networking

Dazu wurden auf der Hausmesse Cisco Live in Berlin weitere Technologien zur Virtualisierung und zur Absicherung von Netzwerken vorgestellt. Die sollen damit für die künftigen Anforderungen fit gemacht werden. Ziel ist es, durch mehr Analysefähigkeiten mittelfristig umfassende Automatisierung zu ermöglichen.

HPE kauft Niara (Grafik: Niara)

HPE kauft Security-Start-up Niara

Niara ist auf Security-Produkte spezialisiert, die Cyberangriffe mithilfe von maschinellem Lernen und Big-Data-Analyse aufdecken sollen. Hewlett Packard Enterprise will die Software von Niara in den Produktbereich ClearPass der Netzwerksparte Aruba integrieren und damit unter anderem die Sicherheit in IoT-Umgebungen verbessern.

(Bild: Shutterstock / Sergey Nivens)

Cloud-Trends 2017 in Deutschland

Die Nachfrage nach Cloud-Integration, professionellen on-top-Services, Datenschutz und IT-Sicherheit steigt. Besonders strategische Implikationen wie schnelle Umsetzungsmöglichkeiten von technischen Innovationen, kurze time-to-market und Produktivitätserhöhung werden 2017 für Marktwachstum sorgen.

Patrick Molck-Ude (Bild: DTAG)

Firmennetzwerke: Das bringt 2017

Damit die Digitalisierung reibungslos voranschreitet, müssen Unternehmensnetze immer mehr Daten zuverlässig und sicher übertragen. 2017 werden Carrier und Unternehmen Netzinnovationen wie programmierbare Netze vorantreiben. Ein Überblick über die wichtigsten Firmennetz-Trends.

Networking via Cloud (Bild: Shutterstock/Jirsak)

Deutsche Telekom investiert in SD-WAN-Anbieter Aryaka

In einer Serie-D-Finanzierungsrunde erhält Aryaka 45 Millionen Dollar von Third Point Ventures und Deutsche Telekom Capital Partners. Der VC-Arm der Telekom ist damit bei dem US-Unternehmen neu an Bord und das erste große Telekommunikationsunternehmen überhaupt, das sich an einem SD-WAN-Spezialisten beteiligt.

SDN Software Defined Networking (Bild: Shutterstock)

Software Defined Networks als Katalysatoren

Software-definierte Netze sollen eigentlich von der Hardware unabhängig machen, doch Detlef Eppig, Geschäftsführer Verizon Deutschland, sieht in seiner Praxis, dass Anwender genau das Gegenteil damit verbinden.

Anwendungs-Performance als Grundlage der Digitalisierung

Immer häufiger werden Anwendungen entwickelt, die auf Cloud-Ressourcen und -Komponenten zurückgreifen. Für Riverbed, Spezialisten für WAN- und Anwendungsoptimierung, sind das gläzende Aussichten. Mit der Integration des SD-WAN-Anbieters Ocedo kann er nun auch auf “der letzten Meile” der Digitalisierung mitspielen.

Broadcom übernimmt Brocade für 5,5 Milliarden Dollar

Wie es scheint ist der inzwischen koreanische Halbleiterspezialist Broadcom vor allem an Halbleitertechnologien aus dem Brocade-Portfolio interessiert. Der Networking-Bereich dagegen soll schnell wieder veräußert werden, um Konkurrenzsituationen mit den Abnehmern von Broadcom-Chips zu vermeiden.

Rohde & Schwarz beteiligt sich an Lancom (Grafik: silicon.de)

Rohde & Schwarz beteiligt sich an Lancom

Der Münchner Elektronikkonzern übernimmt die Anteile der S-UBG AG Aachen und eines privaten Investors. Die weiteren Gesellschafter bleiben Geschäftsführer Ralf Koenzen, Mitgeschäftsführer Stefan Herrlich und Gründungsgesellschafter Carl-Thomas Epping. Ziel ist es, Lancom “zum führenden europäischen Anbieter von LAN-, WAN- und WLAN-Infrastrukturen” zu machen.

Das “lebende” Netzwerk: Rückgrat agiler Unternehmen

Die Art und Weise, wie Netzwerkdienste bereitgestellt werden, durchläuft aktuell einen nie da gewesenen Wandlungsprozess. Es ist der größte, den die Branche seit der Etablierung von Multiprotocol Label Switching (MPLS) Anfang des Jahrtausends erlebt hat, Detlef Eppig, Geschäftsführer Verizon Deutschland. 

SDN Software Defined Networking (Bild: Shutterstock)

SDN-Controller für OpenFlow offenbaren erhebliche Schwächen

Zu diesem Ergebnis kamen australische Wissenschaftler nach umfangreichen Untersuchungen. Die fünf von ihnen getesteten Controller verschwenden bis zu 20 Prozent der Prozessorleistung. Als Grundproblem haben die Forscher jedoch die Architektur von OpenFlow selbst ausgemacht.