IT-News Überwachung

Privatsphäre (Bild: Shutterstock)

NSO Group erweitert Software Pegasus um Spionage-Tool für Cloud-Konten

NSO Group, ein israelischer Sicherheitsanbieter, der Spionagesoftware für Geheimdienste und Strafverfolger entwickelt, hat offenbar den Funktionsumfang seiner Pegasus genannten Software deutlich erweitert. Sie soll nun auch in der Lage sein, Daten von Apple-, Google-, Facebook-, Amazon- und Microsoft-Konten abzuziehen. Bislang beschränkte sich die Anwendung darauf Daten von Smartphones auszulesen

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock)

Geplante Vorratsdatenspeicherung in Deutschland verstößt gegen EU-Recht

Die ab 1. Juli für Diensteanbieter von der Bundesregierung beschlossene Verpflichtung zur Speicherung von Verkehrs- und Standortdaten ihrer Nutzer verstößt nach Ansicht des Oberverwaltungsgerichts Münster gegen ein Urteil des EuGH. Das verbietet eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung. Der Beschluss des OVG ist unanfechtbar.

Iris-Scanner (Bild: CNET UK)

Singapur macht Iris-Scan für seine Bürger zur Pflicht

Die Einwanderungsbehörde des Landes will ab 1. Januar 2017 mit der Erfassung beginnen. Die Daten sollen ab dann beim Registrierungsprozess von den Bürgern des Landes und ständig dort wohnenden Ausländern erhoben werden. Die Iris-Scans sollen neben Fotos und Fingerabdrücken als weiteres Identifikationsmerkmal verwendet werden.

Security without Borders (grafik: Security without Borders)

Hilfsorganisation “Security without Borders” gegründet

Sie wurde von dem auch für Amnesty International tätigen Claudio Guarnieri auf dem 33. Chaos Communication Congress (33C3) in Hamburg vorgestellt. Über die Organisation bieten Hacker und IT-Security-Spezialisten Menschenrechtlern, Journalisten und Nichtregierungsorgansiationen mit Cyber-Security-Problemen ihre Unterstützung an.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Stiftung Datenschutz

Hat der Datenschutz im Zeitalter von Big Data und dem Internet der Dinge noch eine Zukunft? An wem ist es, die Daten im Auge zu behalten? Christoph Stoica von Micro Focus liefert Antworten.

IEdward Snwoden (Bild: Deutsche Messe).

Whistleblower Edward Snowden ein russischer Agent?

Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, hält den Whistleblower Edward Snowden für einen russischen Agenten. Er vermutet eine Zusammenarbeit mit SWR oder FSB. Es gebe “durchaus erfolgreiche Desinformationskampagnen” der russischen Geheimdienste, die auf eine Zusammenarbeit hindeuteten. Seine Behörde könne die Vorwürfe allerdings nicht belegen.

EuGH (Bild: Europäischer Gerichtshof)

EU-Generalanwalt: kein generelles Speicherverbot für Webseitenbetreiber

Im Verfahren zwischen dem Piraten-Politiker Patrick Breyer und der Bundesregierung geht es auch darum, ob IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Bundeseinrichtungen speichern sie nach Besuch ihrer Webseiten über den Nutzungsvorgang hinaus zusammen mit Namen abgerufener Dateien und Seiten, in Suchfelder eingegebener Begriffe sowie dem Zeitpunkt des Abrufs.

Microsoft (Bild: Microsoft)

Gag Orders: Microsoft verklagt US-Justizministerium

Microsoft hat eine Klage gegen das US-Justizministerium eingereicht. Die Klage richtet sich gegen geheime Anfragen, sogenannte Gag Orders. Eigenen Angaben zufolge hat Microsoft in den vergangenen 18 Monaten 2576 geheime Anfragen zu Daten seiner Kunden erhalten.

Blackberry Smartphone (Bild CNET.com)

Blackberry: Kanadische Polizei besitzt seit 2010 Generalschlüssel

Die Informationen stammen aus den Gerichtsunterlagen zu einem Mordfall, deren Publikation die kanadische Regierung offenbar seit zwei Jahren zu verhindern versucht. Woher die Royal Canadian Mounted Police den Blackberry-Schlüssel hatte oder ob sie über eine als Allgemeinschlüssel nutzbare Software verfügte, steht jedoch nicht in den Unterlagen.

Privacy Shield (Bild: EU)

Privacy Shield: Keine Massenüberwachung durch die USA?

Bringt der Safe-Harbor-Nachfolger die ersehnte Rechtssicherheit? Zum ersten Mal gibt es aus Washington eine schriftliche Zusicherung, dass Daten über europäische Bürger auch in den USA vor willkürlichem Zugriff geschützt sind. Dennoch, die rechtliche Grauzone beim Datenaustausch bleibt vorerst.

Dieser Schneemann vor dem Weißen Haus soll den Whistleblower Edward Snowden darstellen und stammt von dem Aktivisten Max Schrems. (Bild: M. Schrems via Twitter)

SNOWden vor dem Weißen Haus

Mit Mozartkugeln garniert hat der Datenschützer Max Schrems vor dem Weißen Haus in Washington einen Schneemann mit besonderem Symbolcharakter errichtet.