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Workday kauft Operational Analytics mit Platfora

Der ERP-as-a-Service-Anbieter Workday gibt die Übernahme von Platfora bekannt. Das Unternehmen liefert Lösungen für Operational Analytics und Data Discovery. Anwender können damit auch in sehr großen Datensätzen Ergebnisse visualisieren. Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht bekannt, die Übernahme soll gegen Endes des Jahres abgeschlossen werden.

Platfora soll vor allem die analytischen Funktionen in Workday Financial Management und Workday Human Capital Management verbessern, um damit Anwendern mehr analytische Werkzeuge an die Hand geben zu können. Platfora wurde 2011 gegründet und bietet Lösungen, die die Analyse und Visualisierung von größeren Datenmengen erlaubt.

Der Spezialist für Operational-Analytics Platfora wird Teil des On-Demand-ERP-Anbieters Workday. (Bild: Platfora)

Dank der Übernahme sollen Anwender in der Lage sein, aus Workday und auch aus anderen Tools Informationen zu extrahieren und zu verknüpfen. Über Platfora könnten Anwender auch auf Transaktionsebene Datensätze analysieren und auswerten. Das Platfora-Tool erlaubt zudem die Vorbereitung von Daten, automatisiert die Mustererkennung und ermöglicht dann auch eine ansprechende Visualisierung der Informationen. Vor allem die Branchen Retail, Versicherungen oder Hersteller könnten von diesen neuen Funktionen profitieren.

“Diese Akquisition spiegelt auch unsere Strategie wider, dass wir keine Technologie übernehmen, die wir nicht auch als Teil der Workday-Fabrik aufbauen können”, teilt Mike Frandsen, EVP Products bei Workday in einem Blog mit. So “schraube” das Unternehmen keine Lösungen an, weil das Unternehmen davon ausgeht, dass die Anwender eine einzige Version von Workday brauchen. Tatsächlich verfolgt Workday eine eher zurückhaltende Übernahmestrategie.

Platfora basiert auf Hadoop und Spark und bietet native Cloud APIs, daher könne die Lösung auch flexibel in verschiedenen Umgebungen eingesetzt werden. Platfora ist bereits bei namhaften Anwendern wie Disney, Volkswagen Group, Thomson Reuters oder TUI im Einsatz. Der Ansatz des Unternehmens lässt sich unter anderem mit den Lösungen von Qlik, Tibco oder Tableau vergleichen, die integrierte Tools anbieten, über die eine große Anzahl an Mitarbeitern Daten auswerten und mit Datensätzen interagieren können. Anwenderunternehmen können auf diese Weise in Fachabteilungen in Unternehmensbereichen schnellere und fundiertere Entscheidungen ermöglichen. Vor allem angesichts der fortschreitenden Digitalisierung ist dieser Bereich ein Wachstumsmarkt.

Redaktion

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