Salesforce erweitert Social Studio mit intelligenter Bilderkennung

Sales erweitert die Marketinglösung Social Studio mit einer KI-basierte Bilderkennungs-Technologie. Über Einstein Vision können Marketer automatisiert Bilder in sozialen Medien entdecken und identifizieren. So können Trends künftig auch aus Bildern und nicht nur in Texten in sozialen Medien erkannt werden. Das ist auch deshalb für die Werbetreibende relevant, weil die Kommunikation in sozialen Netzen immer häufiger über Bilder stattfindet.

Über die Bilderkennungs-Funktionen in Salesforce Social Studio lässt sich unter anderem auch die Reichweite von Sponsoring-Aktivitäten automatisiert messen. (Bild: Salesforce)

Über die Einstein Image Classification API können Entwickler diese Funktion schnell nutzen und so App und CRM-Lösungen mit einer KI-basierten Bilderkennung erweitern. Dadurch können Funktionen für Bilderkennung, visuelle Suche sowie Marken- und Produktidentifizierung realisiert werden.

Darüber hinaus bekommt Social Studie mit Einstein Object Detection eine Funktion, die bestimmte Objekte auf Bildern sowie deren Art und Anzahl erkennt. Vier Bilddatenbanken mit zwei Millionen Markenlogos, 60 Schauplätzen, 200 Lebensmitteln sowie 1.000 Objekten stellt Salesforce derzeit dafür bereit.

Ab sofort ist Einstein Vision für Social Studio für Twitter erhältlich. Salesforce kündigt an, Support für weitere soziale Medien zu liefern.

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Mit der Funktion Consumer Insights können über KI-gestützte Bilderkennung auch visuelle Daten nutzbar gemacht werden, um Kunden besser zu verstehen und dadurch intelligentere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Beispielsweise kann eine Restaurantkette, die ein neues Gericht einführen will, im Vorfeld über Bildanalysen identifizieren, welche Foodtrends die wichtigsten Influencer über Twitter am häufigsten teilen.

Mit Brand Tracking lassen sich Reichweite und Wirksamkeit von Kampagnen in Sozialen Medien besser erfassen. Wenn beispielsweise ein Unternehmen als Sponsor einer Sportveranstaltung auftritt, kann Einstein Vision für Social Studio feststellen, wann und wo das Logo der Firma auf Twitter auftaucht. So lasse sich der Einfluss eines Sponsoring-Engagements auf die Markenbekanntheit präzise messen.

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Ein weiteres neues Feature ist Social Customer Service über das Beiträge in Sozialen Medien verfolgt werden können. Damit kann erfasst werden, wo und wie Produkte genutzt werden. Wenn beispielsweise ein Automobilhersteller eine Rückrufaktion aufgrund eines defekten Schließmechanismus am Handschuhfach durchführt, kann er dank Einstein Vision für Social Studio Servicefälle anhand von Fotos auf Twitter entdecken. Über die Salesforce Service Cloud kann dann der Kontakt zu den betroffenen Kunden aufgenommen werden.

Immer häufiger kommunizieren Nutzer über Bilder in sozialen Netzwerken und teilen Fotos von Erlebnissen, ihrem Essen oder anderen Dingen. Über diese Bilder lassen sich Vorlieben und Abneigungen von Konsumenten und Kunden erfassen. Textnachrichten werden in sozialen Netzwerken heute bereits von vielen Marketern ausgewertet. Die Bildkommunikation fällt jedoch bislang weitgehend durch diese Filter. Werden die Bildinhalte nicht in Textform kommentiert, wird die Nennung der Marke schnell übersehen.

“In den letzten Jahren haben sich die Sozialen Medien zunehmend zu einem visuellen Kanal gewandelt, Fotos und Videos dominieren inzwischen die Kommunikation dort”, kommentiert Jen Forrest, Director of Social Media bei DEG, einer Full-Service Digitalagentur. “Einstein Vision für Social Studio ist ein spannender Vorstoß für uns. Es ermöglicht uns und unseren Kunden die Potenziale von KI zu nutzen, um zu beobachten, wie die Menschen über Bilder und via Twitter mit Marken interagieren. Damit können wir auch bessere Services liefern, egal ob bei Social Listening, Marketingaktionen, Onlinewerbung oder im Kundendienst.”

Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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