Filtersoftware stellt Viren ein Bein

Das US-Software-Unternehmen Websense hat vor kurzem die Software ‘Client Policy Manager’ auf den Markt gebracht. “Administratoren definieren mit dem Programm von zentraler Stelle aus Zugriffsregeln auf das Internet”, sagte Michael Kretschmer, Regional Director Central Europe bei Websense, gegenüber silicon.de. Diese Zugriffsregeln könnten sich auf Anwendungen, Gruppen, Einzelnutzer, Workstations oder IP-Adressen beziehen.
So werde der Start nicht genehmigter Anwendungen wie etwa von Viren, Spyware, Peer-to-Peer-Software oder Musik- und Videodateien blockiert. “Während Großunternehmen wie Banken und Versicherungen unsere Software als Ergänzung von Anti-Viren-Software nutzen, ersetzt sie in kleineren Unternehmen stellenweise die Anti-Viren-Programme”, meinte Kretschmer. Die Unternehmen könnten so die Haftungsrisiken ausschließen, die aus dem Einsatz illegaler Software resultierten.

“Die Software ist einerseits ein Anti-Hacker-Tool, anderseits aber auch ein Inventarisierungs-Programm”, ergänzte Leo Derin, Systems Engineer Central Europe bei Websense. So liefere das Tool detaillierte Informationen darüber, welche Software auf den Rechnern der Mitarbeiter laufe. Die Einhaltung der Zugriffsregeln werde mithilfe einer täglich aktualisierten Datenbank kontrolliert.

Das Programm ist für Windows 2003 Server, Windows 2000 Server (SP 3 oder höher), Windows NT 4 Server (SP 6a oder höher), Red Hat Linux 9, Red Hat Enterprise Linux 3 oder Sun Solaris 8-9 erhältlich. Während sich in Deutschland zunächst Unternehmen aus dem Banken- und Finanzsektor für Software von Websense interessiert hätten, zeigten jetzt immer mehr Industrieunternehmen Interesse, hieß es.

Silicon-Redaktion

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