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Dell und Salesforce schließen Technologievereinbarung

Salesforce und Dell Technologies schließen eine strategische Technologievereinbarung. Dell Technologies wird im Rahmen dieser Partnerschaft den Einsatz der Salesforce Vertriebs-, Service- und Marketinganwendungen und der verschiedenen CRM-Plattformen ausweiten. Somit bekommen die Dell-Mitarbeiter auch Zugriff auf die KI-basierte Service Cloud Einstein.

Die künstlichen Intelligenz von Salesforce Einstein soll es Dell-Mitarbeitern über das gesamte Unternehmen hinweg ermöglichen, besser zu kollaborieren. Für den Transfer von großen Datenmengen soll die Plattform Boomi zum Einsatz kommen.

Über die Salesforce-Lösungen will Dell Technologies Sales, Service, Marketing und andere Unternehmensbereiche zusammenbringen. So soll auch eine einheitlichere Kundenerfahrung möglich werden und die bereits bestehende Sales Cloud erweitern.

“Salesforce hilft uns dabei, alle unsere Interaktionen mit den Kunden über sämtliche Geschäftsfelder hinweg zusammenzubringen. Und das ist für uns ein wichtiger Schritt”, so Michael Dell, Chairman und CEO von Dell Technologies. Mit Hilfe der KI-Lösung Einstein sollen die Interaktionen mit den Kunden noch besser werden, erhofft sich Dell.

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Effektive Meeting-und Kollaboration-Lösungen

Mitarbeiter sind heute mit Konnektivität, Mobilität und Video aufgewachsen oder vertraut. Sie nutzen die dazu erforderlichen Technologien privat und auch für die Arbeit bereits jetzt intensiv. Nun gilt es, diese Technologien und ihre Möglichkeiten in Unternehmen strategisch einzusetzen.

Anfang des Jahres hatte Salesforce die KI-Lösung Einstein allgemein verfügbar gemacht und vor wenigen Wochen eine Investition in Höhe von 100 Millionen Dollar in diesen jungen Technologiebereich angekündigt. Interessant aber ist vor allem die Kooperation zwischen IBM und Salesforce. Dell kann damit indrekt von IBMs Expertise bei künstlicher Intelligenz profitieren.

Die Zusammenarbeit zwischen IBM und Salesforce soll zu gemeinsamen, auf KI basierenden Angeboten führen, die es Unternehmen erleichtern sollen schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen. Dabei werde sichergestellt, dass IBM Watson und das im vergangenen Jahr vorgestellte Salesforce Einstein nahtlos zusammenarbeiten um Anwenderfirmen vor allem bei Vertrieb, Service und Marketing zu unterstützen.

Im Zuge der Zusammenarbeit will IBM auch in den Bereich Global Business Services investieren, um dort personelle Ressourcen aufzubauen, die Kunden bei der Einrichtung von kombinierten Lösungen aus IBM Watson und Salesforce Einstein unterstützen können.

Marc Benioff, Chairman und CEO bei Salesforce, und Ginni Rometty, Chairman, Präsident und CEO von IBM (Bild: Jon Simon/Feature Photo Service for IBM)

Dazu soll Watson direkt mit der Salesforce Intelligent Customer Success Platform verknüpft werden. Insbesondere sollen sich die strukturierten Daten aus Salesforce dadurch mittels Watson mit strukturierten und unstrukturierten Daten aus zahlreichen weiteren Quellen anreichern lassen. Ausdrücklich nennen die Partner Wetterdaten, Daten aus dem Gesundheits- und Finanzwesen sowie dem Einzelhandel. IBM Watson und Salesforce Einstein sollen daraus gemeinsam Empfehlungen für Entscheidungen ableiten können.

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Martin Schindler

Martin Schindler schreibt nicht nur über die SAPs und IBMs dieser Welt, sondern hat auch eine Schwäche für ungewöhnliche und unterhaltsame Themen aus der Welt der IT.

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