Red Hat aktualisiert Infrastruktur-Management-Tool CloudForms auf Version 4.7

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Red Hat CloudForms 4.7 enthält eine tiefere Integration mit Red Hat Ansible Automation und neue Infrastruktur-Integrationen, die dazu beitragen sollen, das IT-Management in einer hybriden Cloud-Infrastruktur zu optimieren und zu vereinfachen.

Red Hat hat mit Red Hat CloudForms 4.7 die neue Version seines hochskalierbaren Infrastruktur-Management-Tools vorgestellt. Red Hat CloudForms 4.7 enthält eine tiefere Integration mit Red Hat Ansible Automation und neue Infrastruktur-Integrationen, die dazu beitragen sollen, das IT-Management in einer hybriden Cloud-Infrastruktur zu optimieren und zu vereinfachen.

(Bild: Red Hat)

Laut Marktforscher Gartner „besteht die Cloud-Landschaft aus Hybrid- und Multi-Clouds. Bis 2020 werden 75 Prozent der Unternehmen ein Multi-Cloud- oder Hybrid-Cloud-Modell implementiert haben“ (Market Insight: Making Lots of Money in the New World of Hybrid Cloud and Multicloud). Red Hat ist davon überzeugt, dass Unternehmen, die eine Hybrid-Cloud-Infrastruktur nutzen wollen, zunächst grundlegende Managementfunktionen und einen Überblick über physische, virtuelle und Private-Cloud-Umgebungen benötigen. Die neue Version von Red Hat CloudForms ermöglicht eine einheitliche und konsistente Verwaltung von lokalen und virtuellen Ressourcen durch einen richtliniengesteuerten Self-Service für IT-Service-Nutzer.

Red Hat CloudForms stellt die lokale Komponente des robusten Hybrid-Cloud-Management-Portfolios von Red Hat bereit und Red Hat Ansible Tower ergänzt diese um Automatisierungsfunktionen für Public-Cloud-Dienste. Zusammengenommen bilden die beiden Produkte einen zentralen Ort für die Verwaltung der IT-Infrastruktur von Unternehmen und bieten Funktionen zur Automatisierung von Workflows, zur Standardisierung von Systemkonfigurationen und zur besseren Aufrechterhaltung der Systemstabilität und -zuverlässigkeit in der gesamten IT-Landschaft.

Red Hat CloudForms 4.7 treibt die Integration mit Red Hat Ansible Automation weiter voran und stellt dazu Ansible-Funktionen nativ in CloudForms bereit, so der Anbieter. Benutzer können Red Hat Ansible Tower Workflows nun direkt über die CloudForms-Oberfläche ausführen, was dabei helfen soll, eine umfangreiche, planvolle Automatisierung einfacher zu implementieren. Durch die weitere Verzahnung der beiden Lösungen kann Red Hat CloudForms 4.7 Unternehmen dabei unterstützen, IT-Implementierungen zu beschleunigen und gleichzeitig die Stabilität und Leistung ihrer IT-Services zu verbessern.

Red Hat CloudForms 4.7 bietet neue und verbesserte Integrationen mit Ressourcenmanagement- und Networking-Lösungen wie Lenovo XClarity und Nuage Networks Virtualized Services Platform (VSP). Sie ermöglichen es, physische und Netzwerk-Compute-Infrastrukturen sowie Virtual- und Multi-Clouds über eine einzige Lösung effizienter zu verwalten. Die Integration unterstützt Unternehmen dabei, physische Infrastrukturen auf dem gleichen Wege wie virtualisierte Infrastrukturen bereitzustellen – die Leistungsfähigkeit steigt und der Day-1- und Day-2-Betrieb werden vereinfacht.

“Da die Migration von Anwendungen auf eine Hybrid-Cloud-Infrastruktur für viele IT-Organisationen einen hohen Stellenwert einnimmt, wird ein effizientes Management der physischen, virtuellen und Private-Cloud-Infrastruktur zu einem wichtigen Baustein für die vollständige Einführung einer Hybrid Cloud. Red Hat CloudForms 4.7 bietet Unternehmen, die Public-Cloud-Dienste in Verbindung mit lokalen Infrastrukturen nutzen möchten, die notwendige Grundlage, damit Nutzer mehr Kontrolle über Rechenzentrumsumgebungen erhalten und gleichzeitig einheitliche und konsistente Managementfunktionen für unterschiedliche Ressourcen vor Ort bereitstellen können”, erklärt Joe Fitzgerald, Vice President und General Manager, Cloud Management, Red Hat.

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