Computex: Intel stellt neue Core-U-Prozessoren vor

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Intel (Bild: Intel)

Erstmals erreicht eine Core-U-CPU von Intel im Turbo-Modus eine Geschwindigkeit von 5 GHz. Intel erhöht zudem den Takt der integrierten Grafikeinheit. Der neue Chip der Core-i7-Serie soll AMDs Ryzen 7 5800U übertrumpfen.

Intel hat zur Eröffnung der Computex in Taiwan zwei neue Prozessoren der Core-U-Reihe vorgestellt. Sie gehören zur elften Core-Generation und sollen vor allem dünne und leichte Notebooks antreiben. Der neue Core-i7 ist zudem der erste Chip der U-Serie, der im Turbo-Modus 5 GHz erreicht.

Die GHz des Core i7-1195G7 im Turbo-Modus sind jedoch einem einzelnen Kern vorbehalten. Alle Kerne zusammen lassen sich auf bis zu 4,5 GHz beschleunigen. Der Basistakt des Prozessors beträgt indes 2,9 GHz – insgesamt bewegt er sich damit in einem Leistungsbereich von 12 bis 28 Watt TDP.

Windows Central weist darauf hin, dass Intel gegenüber dem Vorgänger i7-1185G7 nicht nur den Single-Turbo-Takt, sondern auch die Geschwindigkeit der integrierten Xe-Grafik erhöht hat. Sie erreicht nun 1,4 GHz.

Neu ist darüber hinaus der Intel Core i5-1155G7. Er taktet von 2,5 GHz bis 4,5 GHz und benötigt ebenfalls 12-28 Watt. Seine Grafikeinheit liegt mit 1,35 GHz nun auf Augenhöhe mit dem i7-1185G7.

Intel erwartet, dass der i7-1195G7 in der Lage ist, AMDs Ryzen 7 5800U in Benchmarks zu übertreffen, und zwar beim Gaming und auch bei der Erstellung von Inhalten. Beim Gaming soll der Chip beispielsweise 1,64-mal schneller sein als das Produkt von AMD. Für die Funktion Photo Merge von Adobe Lightroom verspricht Intel sogar einen Performanceschub um Faktor 2,36 gegenüber AMDs Ryzen 7 5800U.

An der weiteren Ausstattung hat Intel im Vergleich zu den Vorgängern nichts geändert. Sie unterstützen weiterhin Thunderbolt 4, WLAN 6E und erhalten die Intel-Evo-Zertifizierung. Außerdem sollen Intels OEM-Partner mehr als 60 auf Verbraucher ausgerichtete Designs planen, die von den beiden neuen Prozessoren angetrieben werden, darunter sind Geräte von HP, Acer und Asus.

Des Weiteren kündigte Intel eine 5G-Lösung für Notebooks im M.2-Format an. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Fibocom und MediaTek und soll von Mobilfunkanbietern weltweit unterstützt werden.

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