Microsoft Teams erhält neue Funktion zum Weiterleiten von Inhalten

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Microsoft Teams (Bild: Microsoft)

Fenster geöffneter Apps lassen sich nun über deren Taskleistensymbol in ein Teams-Meeting einbeziehen. Microsoft testet die Funktion nun im Insider-Programm. Sie soll künftig auch anderen Kommunikations-Apps zur Verfügung stehen.

Microsoft entwickelt eine neue Funktion für seine Meetings-App Teams. Sie soll es Nutzern erlauben, über deren Taskleistensymbole Inhalte von allen auf einem Windows-Desktop geöffneten Apps per Teams weiterzuleiten. Allerdings liegt bisher nur eine Vorschauversion vor.

Sie ist zudem nur im aktuellen Build 22499 für Windows 11 verfügbar, das Microsoft Teilnehmern des Windows Insider Program im Developer Channel anbietet. Das Teilen von Inhalten über das Taskleistensymbol einer App soll die Notwendigkeit nehmen, Apps zum Weiterleiten von Inhalten in den Vordergrund zu holen und wieder zu minieren. Die neue Funktion soll somit auch dafür sorgen, dass für das Teilen von Inhalten ein Meeting nicht unterbrochen werden muss oder ein Teilnehmer einem Meeting vorübergehend nicht folgen kann.

Nach Abschluss der Tests soll die neue Teilen-Funktion zuerst an Nutzer in Unternehmen und Bildungseinrichtungen ausgerollt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann alle Teams-Nutzer Zugriff darauf erhalten. Auch die Tests sind Microsoft zufolge anfänglich auf wenige Nutzer mit Arbeits- oder Bildungskonten für Teams beschränkt.

Um Inhalte per Teams zu teilen, müssen Nutzer lediglich die Maus auf das Taskleistensymbol der fraglichen App bewegen. Dort ist dann ein neuer Button sichtbar, der es erlaubt, den Inhalt dieses Fenster mit anderen im aktuellen Meeting zu teilen. Neben dem “Dieses Fenster teilen”-Button gibt es laut Microsoft aber auch eine Schaltfläche, um die Freigabe des App-Fensters wieder zu beenden.

Besonders sinnvoll erscheint die neue Funktion beispielsweise für die Präsentation von Powerpoint Folien in einem Teams-Meeting. Microsoft kündigte zudem an, dass die Funktion nicht auf Teams beschränkt bleibt. “Andere Kommunikations-Apps können diese Funktion ebenfalls zu ihren Anwendungen hinzufügen”, teilte der Softwarekonzern mit.

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