QNAP stopft kritisches Sicherheitsloch in NAS-Backup

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Linuxfähiges NAS: Turbo Station TS-x53A von Qnap (Bild: Qnap)

Die Anfälligkeit erlaubt das Umgehen von Zugangskontrollen. Unbefugte erhalten Zugriff auf Systemressourcen. Der Bug steckt in der Backup-Lösung HBS 3 Hybrid Backup Sync.

QNAP hat ein wichtiges Sicherheitsupdate für seine NAS-Geräte veröffentlicht. Eine schwerwiegende Anfälligkeit steckt in der Datensicherungs- und Disaster-Recovery-Lösung HBS 3 Hybrid Backup Sync. Ein Angreifer kann unter Umständen Befehle aus der Ferne ausführen oder vertrauliche Daten auslesen – alles ohne vorherige Authentifizierung.

Ein Softwarefehler erlaubt es, Zugangskontrollen zu umgehen und auf Systemressourcen zuzugreifen. Betroffen sind die HBS-3-Versionen 3.0.210507 und später unter QTS 4.3.6, 3.0.210506 und später unter QTS 4.3.4 und 3.0.210506 und später unter QTS 4.3.3.

Laut einer Sicherheitsmeldung von QNAP wurde die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2021-28809 Anfang der Woche behoben. Bleeping Computer weist aber darauf hin, dass zumindest die Release Notes der App HBS 3 Hybrid Backup Sync keine aktuellen Sicherheitsfixes erwähnen.

Das Unternehmen betonte zudem, dass Geräte mit QTS 4.5.x nicht betroffen sind. Auf ihnen läuft HBS 3 Version 16.x und höher.

Für Aufsehen sorgten zuletzt auch ältere NAS-Geräte von Western Digital. Hacker nutzen eine Zero-Day-Lücke in Geräten der Produktreihe My Book Live, um diese auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Als Folge werden alle gespeicherten Daten gelöscht.

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