Intel steigert Umsatz und Gewinn im dritten Quartal

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Intel (Bild: Intel)

Der Überschuss klettert sogar um 60 Prozent auf fast 7 Milliarden Dollar. Intels eigene Prognose für das Fiskaljahr 2021 geht indes von einem leichten Umsatz- und Gewinnrückgang aus. Die Bilanz schickt Intels Aktienkurs als Folge deutlich ins Minus.

Intel hat die Bilanz für das dritte Quartal 2021 vorgelegt. Der Umsatz der Prozessorherstellers verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn kletterte indes um 60 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar oder 1,67 Dollar je Aktie.

Damit übertreffen Einnahmen und Profit die Erwartungen von Analysten deutlich, die vorab einen Aktiengewinn von 1,11 Dollar sowie einen Umsatz von 18,24 Milliarden Dollar prognostiziert hatten. Anleger zeigten sich dennoch enttäuscht von den Quartalszahlen. Im nachbörslichen Handel brach der Kurs der Intel-Aktie um 4,90 Dollar oder 8,75 Dollar auf 51,10 Dollar ein – bei einem aktuellen 52-Wochen-Hoch von 68,49 Dollar.

Intels wichtigster Geschäftsbereich, die Client Computing Group, meldete einen Umsatzrückgang von zwei Prozent. Auch der mit Desktop- und Notebook-Prozessoren erwirtschafte operative Gewinn war rückläufig. Die Data Center Group, die im abgelaufenen Quartal 6,5 Milliarden Dollar zum Konzernumsatz beisteuerte, erzielte indes ein Plus von 10 Prozent. Auch ihr operativer Profit erhöhte sich um 8 Prozent auf 2,06 Milliarden Dollar.

Das größte Wachstum erzielte die Sparte Internet of Things mit einem Umsatzplus von 50 Prozent. Der Bereich für Speicherchips musste zwar einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen, steigerte seinen operativen Gewinn jedoch deutlich gegenüber dem Vorjahr von 29 auf 442 Millionen Dollar.

Darüber hinaus hob Intel seine eigene Prognose für den Non-GAAP-Aktiengewinn für das Jahr 2021 auf 5,28 Dollar an. Damit würde er jedoch niedriger ausfallen als im Vorjahr. 2020 wies die Bilanz einen Profit je Aktie (Non-GAAP) von 5,30 Dollar aus. Auch beim Nettogewinn pro Aktie rechnet Intel mit einem Rückgang gegenüber 2020 – der Umsatz wird im Vergleich zu 2020 zudem bestenfalls stagnieren.

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