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Fujitsu Siemens Computers integriert Services und Lösungen

Durch die Integration der ehemaligen Sparte von Siemens Business Services (SBS) sieht sich das Unternehmen jetzt als die “Neue Fujitsu Siemens Computers”. Nun könne das Unternehmen Anwendern das gesamte Spektrum liefern: Von der Beratung über das Design und die Implementierung bis hin zu Service und Support.

“Früher hatten unsere Kunden oft zwei Partner”, kommentierte Bernd Bischoff, President und CEO von FSC. “Die Hardware lieferte FSC, der Service und Support kam von Siemens Business Services.” Man habe zwar schon im Vorfeld der Übernahme sehr eng mit ITPS zusammengearbeitet, jedoch habe der Kunde nur noch einen Ansprechpartner, so Bischoff auf der FSC-Hausmesse Visit in Augsburg.

Vertrieb, Beratung und Professional Services seien nun sehr eng miteinander verzahnt, so dass Anwender eine Virtualisierungs- oder Automatisierungslösung aus einer Hand beziehen könnten. “Jetzt können wir unseren Kunden End-to-End-Lösungen für ihre IT-Infrastruktur bieten.” Als Beispiel für diese Lösungen nannte Bischoff die FlexFrame-Technologie.

“Wir arbeiten intensiv mit unseren Kunden zusammen, um sie auf ihre individuellen Anforderungen hin beraten zu können. Unsere Kompetenz in der Integration und im Management von komplexen Infrastrukturen werden wir weiter stärken”, erklärte Neil Allpress, Executive Vice President IT Product Services bei FSC. So könne das Unternehmen auf konkrete Anforderungen der Anwender eingehen. Die Integration von Plattform- und Service-Geschäft unter dem Namen ‘Design 2 Service’ beispielsweise führte bereits zu besseren Service Level Agreements und damit zu günstigeren Preisen für den Kunden.

FSC wurde mit Servern und Clients groß. Der Service- und Lösungsteil jedoch wurde über die Jahre immer wichtiger. Und auch künftig will das Unternehmen in diesem Bereich wachsen. “Wir fühlen uns mit unserem strategischen Fokus auf die Bereiche Mobility und Dynamic Data Center sehr gut aufgestellt und werden diese Säulen unseres Kerngeschäftes durch den neuen Service-Bereich und unseren Bereich Value Sales nachhaltig für die Zukunft verstärken”, so Bischoff.

Bischoff machte auch klar, dass Partner nun nicht um ihre Pfründe zu fürchten brauchen. “Wir sehen in unserem Service ein Komplementär-Angebot zu den Portfolios unserer Partner”, so Bischoff. Auch Allpress bestätigte, dass FSC weiterhin indirekt bleiben werde.

Allerdings in einem Mischmodell. So will sich FSC vor allem auf hochwertige End-to-End-Plattformlösungen beschränken, die Produkt-Services für Massenprodukte sollen jedoch auch künftig von Partnern übernommen werden. Jeder Auftrag werde zuerst den Partnern angeboten, bekräftigt Allpress.

Doch auch FSC will durch das neue Angebot profitieren. Das Unternehmen hofft so neue Kunden erschließen zu können. Die verbesserte Expertise im Lösungsgeschäft werde zu langfristigen Support-Verträgen führen, was im Endeffekt dann höheren Margen bringen soll.

Zudem habe das Unternehmen in “neue Wege des Supports” investiert. Bischoff nannte das Beispiel eines Mainframe-Anwenders in Süditalien. Da ein eigenes Support-Team in der wirtschaftlich schwachen Region sich nicht gerechnet hätte, wurden zwei Mitarbeiter des Unternehmens im FSC-Support-Zentrum in Paderborn ausgebildet.

Im Störungsfall werden die beiden Kräfte vom Zentrum in Deutschland aus unterstützt. Ersatzteile kommen per Flugzeug oder Taxi zu dem Unternehmen. Diesen Support bietet FSC bereits in über 170 Ländern, auch für heterogene Datenzentren.

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Silicon-Redaktion

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