Chipsparte beschert Samsung Rekordumsatz im dritten Quartal

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Samsung (Grafik: Samsung)

Die Einnahmen klettern um 10 Prozent auf fast 74 Billionen Won. Die Nachfrage nach Chips beflügelt auch Samsung operativen Gewinn. Die Smartphone-Sparte muss sich indes mit rückläufigen Kennzahlen begnügen.

Samsung meldet einen neuen Rekordumsatz. Im dritten Quartal hat das Unternehmen seinen Umsatz um 10 Prozent auf 73,98 Billionen Won (54,41 Milliarden Euro) gesteigert. Der operative Gewinn legte sogar um 26 Prozent auf 15,82 Billionen Won (11,64 Milliarden Euro) zu. Das gute Ergebnis begründet der Elektronikkonzern mit günstige Bedingungen im Markt für Speicherchips sowie einer hohen Nachfrage nach Displays sowie einem großen Interesse an Samsungs Foundry-Geschäft.

Die Halbleitersparte steuerte 26,41 Billionen Won (plus 40 Prozent) zum Gesamtumsatz bei und erwirtschaftete einen operativen Profit von 10,06 Billionen Won (plus 81 Prozent). Die Displaysparte steigerte ihre Einnahmen um 21 Prozent auf 8,86 Billionen Won – und verdreifachte ihren operativen Gewinn auf 1,49 Billionen Won.

Der Umsatz der Smartphone-Sparte schrumpfte indes um 7 Prozent auf 28,42 Billionen Won. Auch das operative Ergebnis fiel mit 3,36 Billionen Won niedriger aus als vor einem Jahr. Das Minus beläuft sich auf 1,10 Billionen Won oder 25 Prozent. Zuwächse erzielte Samsung jedoch im Vergleich zum Vorquartal, nach Angaben des Unternehmens auch aufgrund der sich mildernden Einflüsse der COVID-19-Pandemie.

Die Consumer-Sparte meldete hingegen einen stagnierenden Umsatz von 14,1 Billionen Won. Ihr operatives Ergebnis halbierte sich jedoch auf 0,76 Billionen Won. Hierfür machte Samsung steigende Kosten trotz solider Verkäufe im Premium-Segment verantwortlich.

Im laufenden vierten Quartal rechnet Samsung mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach Speicherchips und NAND-Flash-Speicher für Server. Display- und Smartphone-Sparte sollen, genauso wie der Bereich Consumer Electronics, vom Weihnachtsgeschäft profitieren. Als mögliches Risiko sieht Samsung zugleich die anhaltenden Probleme in Lieferkette.

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