Microsoft testet neuen Media Player für Windows 11

BetriebssystemWorkspace
Windows 11 Startmenü (Bild: Microsoft)

Er ersetzt die App Groove Music. Als Vorlage dienst indes der klassische Windows Media Player. Der wiederum bleibt auch weiterhin unter Windows 11 nutzbar.

Microsoft hat eine neue App zur Wiedergabe von Mediendateien vorgestellt. Teilnehmer des Windows Insider Program können ab sofort im Developer Channel den neuen Media Player for Windows 11 testen.

Die neue App ist auf die Wiedergabe von Musik und Videos ausgerichtet und laut Microsoft an Look und Feel von Windows 11 angepasst. Langfristig soll sie nicht nur die Groove genannte Musik-App von Windows 10, sondern auch den in Windows 11 immer noch verfügbaren Windows Media Player ersetzen. Letzterer war bereits Bestandteil von Windows 95. Die aktuelle Version 12 wurde zusammen mit Windows 7 eingeführt.

Mit dem Media Player for Windows 11 haben Nutzer Zugriff auf ihre lokalen Musik- und Video-Sammlungen. Im Mittelpunkt steht nach Angaben des Unternehmens jedoch die Musik-Bibliothek, mit der sich auch Wiedergabelisten erstellen und verwalten lassen. Redmond verspricht zudem, dass die App in der Lage ist, mit Groove Music erstellte Bibliotheken und Wiedergabelisten zu übernehmen. Im Gegenzug soll das Update auf die neue App die Groove-Musik-App entfernen.

Wie vom klassischen Media Player bekannt, lassen sich Inhalte inklusive Cover-Art in einem Fenster oder alternativ in einem Mini-Player wiedergeben. Darüber hinaus verspricht Microsoft, dass der klassische Windows Media Player weiterhin über die Windows Tools im Startmenü aufgerufen werden kann. In einem Blogeintrag weist das Unternehmen außerdem darauf hin, dass Nutzer über den Feedback Rückmeldungen zu Funktion des Windows Media Player einreichen können, die ihnen derzeit noch im Media Player for Windows 11 fehlen.

Da es sich derzeit um eine Testversion handelt, macht Microsoft auch auf ein aktuell vorhandenes Problem aufmerksam. Unter Umständen ist es nicht möglichen, Medien von Netzwerklaufwerken wiederzugeben. Fehler treten auch bei der Verarbeitung von Album-Metadaten sowie der Sortierung von Inhalten in der Bibliothek auf. Letzteres betrifft aber wohl nur Inhalte, die Buchstaben mit Akzenten enthalten.

Lesen Sie auch :