Box bietet mit Box Drive Desktop-App für Windows und MacOS an

Box hat mit Box Drive eine Desktop-App für Windows und MacOS bereitgestellt, die Mitarbeitern von Firmen auch ohne Webbrowser Zugriff auf Dateien in der Cloud gewährt. Box Drive wird dazu wie ein Laufwerk auf dem Rechner angezeigt.

Laut Anbieter ist Box Drive das einzige unbegrenzte Cloud-Laufwerk, das für den Enterprise-Einsatz konzipiert wurde und Zugriff auf alle Dateien gibt, indem es sie auf den Desktop streamt. Dadurch könnten sich Firmen auch Ausgaben für herkömmliche Speichersysteme sparen. Das Unternehmen verweist dazu auf Referenzen in der Immobilienbranche, im Gesundheitswesen und in der Finanzbranche, die innerhalb von drei Jahren offenbar Kosten in Höhe von 1,3 bis 6 Millionen Dollar durch die Migration von traditionellen Speicherinfratsrukturen zu Box einsparen konnten.

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Abgesehen davon mache die Nutzung von Box Drive die Arbeit effizienter. Aktuell müssten Nutzer, um auf alle Dateien zugreifen zu können, entweder im Büro mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sein oder sich über VPN verbinden. Insbesondere die mit letzterem verbundenen Probleme und Wartezeiten helfe Boxe Drive zu vermeiden.

Box Drive bietet zudem eine native Suchfunktion. Mit ihr können Nutzer Dateien auf der Box-Website öffnen und über 120 Dateitypen betrachten, selbst wenn sie die üblicherweise dazu erforderliche Software nicht auf dem Desktop installiert haben. Außerdem ist in Box Drive eine Versionskontrolle integriert.

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In Bezug auf Sicherheit und Compliance sollen Nutzer auch bei Box Drive die von Box gewohnten Funktionen vorfinden. Der Anbieter verspricht Sicherheit für Unternehmensstandards sowie internationale Regulierungsrichtlinien und Daten-Compliance-Vorgaben einzuhalten.

Box Drive wurde bereits einige Zeit in einer privaten Beta erprobt. Nun ist es nach Ansicht des Anbieters stabil genug für den öffentlichen Einsatz. Das aktuelle Release wird aber immer noch als Beta bezeichnet. Vor der allgemeinen Verfügbarkeit soll noch eine Offline-Synchronisierung hinzukommen. Derzeit müssen Nutzer online sein, um auf Inhalte zugreifen zu können.



[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]
Redaktion

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