IT-News Verschlüsselung

(Bild: Shutterstock/Cousin_Avi)

Bericht über Sicherheitsproblem: Experten stellen sich auf die Seite von WhatsApp

Die britische Zeitung The Guardian hatte unter Berufung auf Tobias Boelter, Experte für Kryptologie an der Berkeley-Universität, berichtet, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp mangelhaft implementiert und dadurch angreifbar sei. Das Unternehmen hatte die Vorwürfe bereits zurückgewiesen. Jetzt bekommt es Unterstützung von Mitarbeiter von Google, Intel Security, Mozilla und Cloudflare.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

WhatsApp-Verschlüsselung: Anbieter und Entwickler wehren sich gegen Vorwürfe

Ein Kryptografieexperte der University of California in Berkeley hatte die Implementierung der sicheren Technologie des Entwicklers Open Whisper Systems als angreifbar bezeichnet. WhatsApp dementiert nun, dass es sich um eine von ihm eingebaute Hintertüre hanelt. Die gewählte Vorgehensweise sei erfoderlich, damit Nutzer offline erstellte Nachrichten nicht verlieren.

E-Mail-Verschlüsselung (Bild: Shutterstock)

Keine Chance für Lauscher: E-Mail-Verschlüsselung in der Cloud

Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten, auf E-Mail-Verschlüsselung zu verzichten. Zwar werden Cloud-Dienste für die Kommunikation immer beliebter, doch die Wolke genießt in puncto Sicherheit nicht den besten Ruf. Welche Möglichkeiten gibt es, E-Mail-Verschlüsselung in der Cloud umzusetzen?

Verschlüsselung (Bild: Shutterstock)

Verschlüsselungsverbote sind unsinnig

Die Innenminister von Deutschland und Frankreich wollen im September beim Gipfeltreffen der EU-27-Staaten Pläne vorlegen, wie Kurznachrichtendienste Sicherheitsbehörden künftig bei Ermittlungen unterstützen sollen. Oliver Dehning, Geschäftsführer von Hornetsecurity, nimmt im Gastbeitrag für silicon.de dazu Stellung.

Boxcryptor und Dropbox (Grafik: silicon.de)

Boxcryptor nun offizieller Premium-Technologiepartner von Dropbox

Die Dropbox Business API wird bereits jetzt in Teilen unterstützt. In Zusammenarbeit mit Dropbox soll diese Integration nun vertieft werden. Das deutsche Start-up kann so auf Neukunden unter den etwa 150.000 Unternehmenskunden mit insgesamt mehr als 500 Millionen Nutzern von Dropbox hoffen.

HPE (Bild: HPE)

Aktualisierung von HPE SecureData bringt höheres Verschlüsselungstempo

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat seine Verschlüsselungssoftware HPE SecureData aktualisiert. Hyper FPE soll das Verschlüsselungstempo im Vergleich zur aktuellen High-Speed-FPE-Technik um bis zu 170 Prozent steigern. Herstellerangaben zufolge müssen bestehende Datenbanken und Anwendungen dafür nur geringfügig verändert werden. Hyper SST verbessert die Datensicherheit.

OpenSSL (OpenSSL.org)

OpenSSL beseitigt zwei gravierende Schwachstellen

Eine der Lücken ermöglicht eine neue Form der Padding-Oracle-Attacke. Ein Memory-Corruption-Leck stellt eine weitere Bedrohung dar, die durch das Zusammenwirken zweier eigentlich harmloser Fehler bedingt wird. Alle aktuell bekannten Anfälligkeiten sollen mit den OpenSSL-Ausgaben 1.0.2h sowie 1.0.1t beseitigt sein.

E-Mail-Verschlüsselung (Bild: Shutterstock)

CryptoTec Zone ermöglicht sichere Echtzeitkommunikation und Filetransfer

Das Unternehmen bietet mit der Software CryptoTec Zone eine Lösung für dateibasierte Online-Kooperation, Filetransfer und Echtzeitkommunikation mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Software ermöglicht eine abhör- und manipulationssichere Korrespondenz – weltweit und in Echtzeit – sowie die Übertragung unbegrenzt großer Daten sowie virtuelle Workrooms inklusive Dateiensynchronisation.

UnaPhone Zenith (Bild: Una)

Una startet Crowdfunding-Kampagne für sicheres Smartphone UnaPhone Zenith

Das UnaPhone Zenith hat eine Reihe von Apps, mit denen Nutzer sicher telefonieren, Nachrichten und E-Mails empfangen und senden, chatten sowie Daten übertragen können, bereits an Bord. Es kommt mit 5,5-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung, einer 13- sowie einer 8-Megapixel-Kamera, Octacore-CPU, 4 GByte RAM, 32 GByte erweiterbarem Speicher und LTE. Unterstützer können es ab sofort ab 439 Dollar plus Versand bestellen.

Blackberry Smartphone (Bild CNET.com)

Blackberry nimmt zu “Generalschlüssel-Affäre” Stellung

Vergangene Woche berichteten US-Medien, die kanadische Bundespolizei verfüge schon seit sechs Jahren über einen Generalschlüssel für die Kommunikation zwischen Blackberry-Geräten. CEO John Chen betont nun, dass es in dem Fall nicht um den Blackberry Enterprise Server geht. Indirekt räumt er aber den Zugriff ein.

Blackberry Smartphone (Bild CNET.com)

Blackberry: Kanadische Polizei besitzt seit 2010 Generalschlüssel

Die Informationen stammen aus den Gerichtsunterlagen zu einem Mordfall, deren Publikation die kanadische Regierung offenbar seit zwei Jahren zu verhindern versucht. Woher die Royal Canadian Mounted Police den Blackberry-Schlüssel hatte oder ob sie über eine als Allgemeinschlüssel nutzbare Software verfügte, steht jedoch nicht in den Unterlagen.