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Trends 2021 – Vier Entwicklungen bei (Graph)Datenbanken und Datenanalyse

Das Covid-Jahr 2020 konnte die digitale Transformation nicht ausbremsen. Sogar ganz im Gegenteil: Viele Unternehmen haben den Warnschuss gehört und machen sich nun im Eiltempo auf in die Cloud oder wagen die ersten Schritte in Richtung KI, ML und Data Analytics. Eine grundsätzliche Frage betrifft dabei die Wahl der Datenbanken, die Bedeutung von Cloud und Data Science sowie neuen Rollenbildern in Unternehmen. Hier zeichnen sich vier deutliche Trends ab.

Daten (Shutterstock/BeeBright).

NoSQL analysiert Big Data rasend schnell

Relationale Datenbanken haben mit den Anforderungen der neuen Datenwelt zu kämpfen. Unternehmen, die ausschließlich auf ihre alten Legacy-Systeme setzen, werden an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen.

Talend: Cloud-Adoption (Bild: istock)

Mit der Cloud das Datenwachstum beherrschen

Noch vor wenigen Jahren diskutierten IT-Verantwortliche, ob eine Cloud-First-Strategie überhaupt sinnvoll ist. Mittlerweile erkennen immer mehr Unternehmen die Vorteile von Cloud-Services, sodass sich interne Diskussionen mit dem CIO mehr darum drehen, wie schnell sich die eigene IT mithilfe der Cloud modernisieren lässt. So sagen die Marktanalysten von Forrester Research voraus, dass mehr als die Hälfte

Datenschutz in der Cloud (Bild: Shutterstock)

Replikationsdienste aus der Cloud machen Datenbanken ausfallfrei

Datenbanken sind heute größer, geschäftskritischer und werden von mehr Interessenträgern im und außerhalb des Unternehmens genutzt als früher. Daher sind auch neue Sicherungs- und Hochverfügbarkeitstechnologien in diesem Bereich notwendig. Die Nutzung von Cloud-basierten Replikationsservices wird in diesem Szenario immer wichtiger.

Big Data und Analytics (Bild: Shutterstock)

Datenbanken sollten für Unternehmen arbeiten – nicht umgekehrt

Dr. Stefan Grotehans von MarkLogic erklärt im Gastbeitrag für silicon.de, worauf es bei der Datensammlung und Datenhaltung für IoT-Projekte und andere, datenintensive Vorhaben, ankommt, damit mit der großen Menge an Daten auch tatsächlich intelligentere Entscheidungen getroffen werden können.

MongoDB (Grafik: MongoDB)

MongoDB kündigt IPO an

Das war bereits seit Monaten erwartet worden. Nun wurden die erforderlichen Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht eingereicht. Das Unternehmen will mit dem Börsengang mindestens 100 Millionen Dollar einnehmen und wird dann an der NASDAQ unter dem Tickersymbol MDB gehandelt.

IBM Db2 bekommt JSON-Support

Eine neue Entwickler-Edition soll den Einstieg in das Arbeiten mit der Software erleichtern, die bereits alle Funktionen der Enterprise-Edition umfasst. Auch eine neue Cloud-Version ist verfügbar.

Neo4j (Bild: Neo4j)

Wie sich relationale Datenbanken und Graphdatenbanken ergänzen

Der Wert und Nutzen des relationalen Datenbankmanagementsystems (RDBMS) von Oracle steht außer Frage. Für einen Großteil von Unternehmensanwendungen ist Oracle zu Recht die richtige Datenbanklösung. Wahr ist allerdings auch: Big Data verlangt mehr Agilität und höhere Performance, damit auch stark vernetzte Daten, problemlos abgefragt werden können.