Ex-SAP-Datenbank heißt jetzt “Max DB”

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Mit MySQL AB scheint die SAP-Datenbank, die auf Open Source aufbaut, liebevolle Neubesitzer gefunden zu haben. Unter dem Namen “Max DB” soll die am 27. Mai dieses Jahres faktisch in den Besitz des Open-Spource-Datenbankherstellers übergegangene Software weiterentwickelt werden. Im Fokus stehen dabei, so die schwedische Firma, die Anwender von SAP R/3 und Kunden mit anspruchsvollen

Mit MySQL AB scheint die SAP-Datenbank, die auf Open Source aufbaut, liebevolle Neubesitzer gefunden zu haben. Unter dem Namen “Max DB” soll die am 27. Mai dieses Jahres faktisch in den Besitz des Open-Spource-Datenbankherstellers übergegangene Software weiterentwickelt werden. Im Fokus stehen dabei, so die schwedische Firma, die Anwender von SAP R/3 und Kunden mit anspruchsvollen Bedürfnissen an die Komplexität einer Datenbank.
Marten Mickos, CEO von MySQL AB, glaubt mit Max DB eine Datenbank anbieten zu können, die den Anforderungen der anspruchsvollsten Unternehmen genügte – und das als teil als Teil seiner Open-Source-Produktlinie. Er hofft, dass die künftigen Neuentwicklungen gemeinsam mit der SAP Leistungsfähigkeit und Stabilität mit Enterprise-Funktionalitäten kombinieren können. Auch die Walldorfer wollen die neue Max DB im Portfolio haben.

Interoperabilität der neuen Datenbank zu den Vorläufern SAP DB und der MySQL-Datenbank sei gewährleistet, heißt es aus der Deutschlandzentrale der Schweden in Nürtingen. Max DB sei ab dem vierten Quartal verfügbar und ebenso wie die MySQL-Vorläufer als Gratis-Version unter der GNU/GPL-Lizenz zum Download freigegeben oder als kommerzielle Lizenz zu erwerben sein. Den Support von Max DB will die SAP bereit stellen.