SGI baut Linux-Server mit Itanium 2

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Silicon Graphics will einen Linux-Server vorstellen, der mit der aktuellsten Variante des Intanium-Chips von Intel ausgestattet ist.

Silicon Graphics (SGI) will einen Linux-Server vorstellen, der mit der aktuellsten Variante des Intanium-Chips von Intel ausgestattet ist. Zudem packt SGI die Chips weitaus kompakter zusammen, als das andere Hersteller bisher tun. Dazu bietet der Hersteller eine Wasserkühlung für die Server an.
2003 hat der kalifornische Hersteller für High-Performance-Computing die Altix 3000 Familie vorgestellt. Die neue Generation mit dem Itanium 2 soll BX2 heißen. Die Zahl Zwei trägt der Tatsache Rechnung, dass die neuen Server beinahe doppelt so viel Bandbreite für den internen Datenaustausch haben wie bisher. Auf einem 512-Prozessor-Server finden immerhin 8 Terabyte Daten Platz. Mit einer neuen Technologie, genannt Nonuniform Memory Access (NUMA), kann ein einziges Betriebssystem über Hunderte von Prozessoren laufen. Das funktioniert auch wenn verschiedene Prozessoren unterschiedlich lange brauchen, um die Daten aus dem Speicher zu laden.

Eine der ersten Installationen des neuen Servers ist der Supercomputer Columbia der NASA, der am Dienstag den Betrieb aufgenommen hat. Der NASA-Rechner schafft 42,7 Teraflops mit 10240 Itanium 2-Prozessoren in Kombination mit einem Altix 3700-System auf 16 Knoten. Als Verbindung zwischen den einzelnen Knoten kommt Infiniband und Gigabit-Ethernet zum Einsatz. Mit mittlerweile 20 Knoten kommt der nach dem abgestürzten Spaceshuttle benannte Supercomputer auf rund 50 Teraflops.