Apple stopft kritische Löcher in OS X

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Der Computerkonzern Apple nähert sich in seiner Patch-Politik mehr und mehr seinem Konkurrenz Microsoft an und liefert zyklisch Patches aus.

Der Computerkonzern Apple nähert sich in seiner Patch-Politik mehr und mehr seinem Konkurrent Microsoft an und liefert zyklisch Patches aus. Das ist aktuell wieder notwendig, weil das Betriebssystem OS X in verschiedenen Versionen Löcher aufweist. Insgesamt sollen es nach einer Mitteilung von Apple an die Kunden zehn Stück sein.

Dafür gibt es jetzt ein Security-Update. Es soll OS X 10.3 und OS X 10.4 wieder abdichten. Und zwar gilt dies sowohl für das Betriebssystem selbst als auch für gebündelte Applikationen, die in diesen Versionen enthalten sind.

Das Patchen wird von der Security-Softwarefirma Secunia dringend empfohlen. Die Experten haben sich auf die Kontrolle von Apple-Produkten spezialisiert und versehen die Lücken mit dem Hinweis “hochkritisch”. Der Patch, genauer das Security-Update, soll einen möglichen Pufferüberlauf in dem Java-Werkzeug ‘Image IO’ verhindern und die Fremdkontrolle der Systeme bei Ausnutzung von Lücken ausschließen. Das Update steht auf der Apple-Homepage bereit zum Download.