Opera und debitel verbrüdern sich für mobile Anwendungen

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Mit einer Entwicklerplattform für mobile Anwendungen will sich der Browser-Hersteller Opera neue Märkte erschließen, den Carrier debitel konnten die Norweger schon gewinnen.

Die beiden Untenehmen haben eine längerfristige Partnerschaft bekannt gegeben. Gemeinsam sollen nun debitel-Kunden auf die Entwicklerplattform für Web-Anwendungen zugreifen können.

Mit dabei sind zum Beispiel Design-Vorlagen für künftige mobile Anwendungen. Über die Plattform können dann bestehende Anwendungen in mobile Browser wie Opera Mini oder Opera Mobile übertragen werden.

Daneben bietet Opera auch das Tool-Set ‘Opera Platform’ mit dem Unternehmen Anwendungen von Grund auf für mobile Browser entwickeln können, wie Hakon Wium Lie, CTO von Opera erklärte.

Opera will vor allem eines sein: plattformunabhängig. So gebe es noch immer Kräfte im Markt, die Anwendungen für bestimmte Betriebssysteme schrieben. “Mit Opera Platform wollen wir es den Leuten ermöglichen, Anwendungen zu schreiben und zwar auf die gleiche Weise wie sie Widgets für den Desktop schreiben und wo nichts Proprietäres daran hängt.”

In einem ersten Schritt sollen jetzt alle Debitel-Handys mit dem Opera-Browser bestückt werden. Die Anwender können dann im vollen Umfang auf ihre bevorzugten Seiten zugreifen. “Unsere Partnerschaft mit Opera erlaubt unseren Kunden mit ihren Mobiltelefonen weitaus mehr zu tun als es heute möglich ist”, sagte Martin Witt, Produktmanager bei debitel. Über Platform könnten Service-Provider dann relativ einfach Anwendungen für die Handy-Nutzer schreiben.