Opsware duldet keine Latenzzeiten im Rechenzentrum

BetriebssystemCloudManagementOpen SourceSoftwareVirtualisierungWorkspace

Die neue Version des Server-Automation-Systems nimmt Linux, Windows und Virtualisierung unter ihre Fittiche.

Den Plan, ‘Null-Latenzzeit’ im Datenzentrum zu schaffen, will Opsware mit erweiterten Funktionen für die neue Suite Version 6.5 erreichen. Gemeint ist damit nicht die technische Bedeutung, die besagt, wie schnell Daten von einem Ort zum anderen geschickt werden. Vielmehr strebt der Hersteller an, die Zeit zu verkürzen, die für Routineabläufe wie Server Provisioning, Compliance-Updates, die Verteilung von Patches, einer neuen Konfiguration oder Netzwerkveränderungen im Datenzentrum erforderlich ist.

Zu diesem Zweck unterstützt Opsware 6.5 Windows-seitig jetzt PowerShell, eine Scriptsprache, die Administratoren die Verwaltung von Windows-Umgebungen erleichtert. Für Linux steht ab sofort der Support für Server unter Red Hat Enterprise Linux 5.0 zur Verfügung. Darüber hinaus sollen virtuelle Serverumgebungen besser angebunden werden. Neben Management von VMware und Solaris 10 kommen nun noch Funktionen Discovery- Application-Mapping sowie Prozess- und Workflow-Automatisierung hinzu.

Das Unternehmen, das vor rund eineinhalb Jahren in Deutschland gestartet ist und seine Marktanteile weltweit gegen Schwergewichte wie IBM oder CA verteidigen muss, hat sich nicht nur auf Server-Automatisierung spezialisiert, sondern verfolgt die Vision, die einzelnen Silos in der IT-Abteilung aufzuösen. “Die Infrastruktur setzt sich zusammen aus Server, Storage und Netzwerk. Jeder Verantwortliche macht im Moment da sein eigenes Ding”, erklärte Eric Vishria im Gespräch mit silicon.de. Auch und gerade um ITIL zu etablieren müssten die Prozesse ineinandergreifen.

Überhaupt ist ITIL eine der größten Aufgaben, die in naher Zukunft im Datenzentrum angegangen werden müssten, so Vishria. Der Standardisierungsprozess ist nicht einfach und soll durch die Zusammenarbeit der einzelnen Tools der Opsware-Suite, darunter das Process Automation System, der Visual Application Manager sowie die ‘Ausführungsorgane’ Network-, Server- und Storage Automation System, erleichtert werden. Die Speicherabteilung muss allerdings noch warten, da das Storage-Tool noch nicht auf dem Markt ist.