Das Innenleben eines QIC-Laufwerkes

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QIC-Laufwerke, ein weit verbreiteter Standard, sind seit Mitte der 80er-Jahre bei UNIX-Servern und im PC-Bereich im Einsatz. Die Speicherkapazität ist begrenzt und liegt meist zwischen 60 Megabyte und 10 Gigabyte.

Die dazu verwendeten Kassetten hatten ein bis zu 460 Meter langes und 6,5 Millimeter breites Magnetband. Die begrenzte Speicherkapazität dieser QIC-Laufwerke wurde erst mit dem von TandbergData entwickelten Multichannel Linear Recording (MLR) auf bis zu 50 Gigabyte erhöht.

Fotogalerie: Ein Ur-Speichermedium aufgeschraubt

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Für QIC (Quarter-Inch Cartridge) gab es mehrere Aufzeichnungsverfahren und über 40 verschiedene Cartridges, was sich in den zur Auswahl stehenden Speicherkapazitäten zwischen 15 Megabyte und 50 Gigabyte ausdrückte. Zusätzlich gab es noch diverse Untergattungen, die sich in Bandlänge und Kassettenform unterschieden haben: QIC-MiniCartridge, QIC-Wide, QIC-XL, QIC-Extra und Travan, das die wohl größte Verbreitung unter den QIC-Streamern hatte.

Die Aufzeichnung der Daten erfolgte bei den QIC-Streamern entweder im Längs- oder im Schrägspurverfahren. Travan-Bandlaufwerke arbeiteten mit dem linearen Aufzeichnungsverfahren und dem Längsspurverfahren, bei dem auch die gleichzeitige Aufzeichnung mehrerer Kanäle, das so genannte Multichannel-Linear-Recording, möglich war.