Science Fiction, die wahr wurde

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Vor genau 45 Jahren wurde in den USA die erste Episode der Star-Trek-Reihe ausgestrahlt. In Deutschland kam die Serie später unter dem Namen “Raumschiff Enterprise” ins Programm. Der Rest ist Legende. Zumindest fast – denn so manches was in diesem und anderen Science-Fiction-Klassikern unendlich futuristisch war, gehört im Jahr 2011 zum Alltag.

So ist die Ähnlichkeit der Tablet-PCs im Stanley-Kubrick-Film “2001 – Odyssee im Weltraum” mit heutigen Geräten derart groß, dass Samsung – auf dem vorläufigen Höhepunkt des aktuellen Patentstreits mit Apple – den iPad-Hersteller bezichtigte, bei Kubrick abgekupfert zu haben. Aber auch andere Science-Fiction Gadgets wurden scheinbar nur leicht abgewandelt, bevor sie in den vergangenen Jahren auf den Markt kamen.

Fotogalerie: Science-Fiction-Gadgets im Jahr 2011

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Auch im Raumschiff Enterprise schienen Tablets fast genauso üblich wie im heutigen Business-Alltag. Lieutenant Uhura, Offizier für Kommunikation und einzige Frau in der Kerncrew des originalen Raumschiffs Enterprise, hat ein Tablet am Arbeitsplatz und einen Knopf im Ohr – über den sie offenbar drahtlos mit anderen Crew-Mitgliedern kommuniziert. Heute dank Bluetooth und Headsets selbstverständlich.

Captain Kirk telefoniert derweil mit einem Handheld, das Motorola offenbar zurück in die Zukunft geschickt hat. Die Ähnlichkeit mit Klapphandy-Kultgerät Razr ist verblüffend. Amazon hat sich bei seinem E-Book-Reader Kindle wie es scheint vom Roman “Per Anhalter durch die Galaxis” inspirieren lassen. Beschrieben wird “eine Art elektronisches Buch”, das “alles beinhaltet, was man über irgendetwas wissen muss”. Gleichzeitig wird es mit einem “kleinen, schmalen, flexiblen” Computer verglichen.

Und als Tom Cruise 2002 den riesigen Bildschirm in “Minority Report” mit Hand- und Körperbewegungen steuerte, schien eine solche Benutzeroberfläche noch in weiter Ferne. Im vergangenen Jahr dann hat Microsoft Kinect veröffentlicht, ein Add-on für die Spielkonsole Xbox 360. Das Geschehen auf dem Bildschirm steuern die Spieler mit ihrem Körper. In Zukunft soll die Technologie auch in Microsofts Betriebssystem Windows einfließen.

Bleibt noch der Klassiker, an den jeder denkt, sobald das Stichwort “Star Trek” fällt. “Beam me up, Scotty!”, geht bis heute nicht. Immerhin hat der australische Telekommunikationskonzern Telstra im Jahr 2008 erstmals Firmen-CTO Hugh Bradlow von Adelaide nach Melbourne “gebeamt” – besser gesagt, ein Hologramm von ihm geschickt. To be continued…

Fotogalerie: 16 fantastische Konzeptautos

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