Brexit

Flagge von Großbritannien (Bild: Deutsche Messe AG)

Britische Regierung sorgt sich um Datentransfer in der Post-Brexit-Ära

Sie hält solide Regelungen zum Datenaustauch mit der EU sowohl für die Zukunft der Digitalwirtschaft in Großbritannien als auch die Arbeit der Polizeibehörden für unverzichtbar. Bestehende Regelungen sollen daher beibehalten werden. Allerdings wird auf Eigenständigkeit gepocht und werden zu hohe Kosten befürchtet.

Flagge von Großbritannien (Bild: Deutsche Messe AG)

Umfassende Überwachungspläne der britischen Regierung durchgesickert

Alle Kommunikationsanbieter – darunter auch Betreiber von Telefonnetzen und Anbieter von Internetzugängen – sollen innerhalb eines Werktages kompletten Zugriff auf alle Inhalte einer von den Behörden benannten Person liefern. Außerdem ist eine Backdoor vorgesehen, um Verschlüsselungstechniken aushebeln zu können.

Brexit (Bild: Shutterstock)

Britischer Industrieverband warnt vor hartem Brexit

Terry Scuoler, Chef des britischen Arbeitgeberverbandes EFF zufolge, sind über 20 Prozent der britischen Exporte durch einen harten Brexit gefährdet. Er fordert zumindest eine Alternative zu den aktuellen Handelsabkommen. Der DIHK sieht das grundsätzlich ähnlich, seine Mitgliedsfirmen rechnen mit einem “deutlichen Einbruch” beim Handel mit Großbritannien.

Brexit-Auswirkungen (Grafik: Shutterstock)

Brexit-Auswirkungen auf Crossborder-Commerce

Der Brexit kommt. Selbst wenn Details zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der EU und Großbritannien noch nicht feststehen mögen, sind gewisse Turbulenzen absehbar. Und diese treffen mit der Wirtschaft auch den E-Commerce.

(Bild: Shutterstock.com/Elena Schweitzer)

Brexit macht Planung für europäische Firmen komplexer

46 Prozent der Finanzchefs in Europa halten an ihren Investitionsvorhaben fest, so ein zentrales Ergebnis der Oracle-Studie “Stepping into the Unknown”. Allerdings erfordere gestiegene Ungewissheit eine bessere Planung und mehr Flexibilität. Zudem wird eine Zunahme bei der Anzahl der Akquisitionen und Fusionen erwartet.

(Bild: Shutterstock)

Auch Microsoft hebt Preise in Großbritannien aufgrund des Brexit deutlich an

Es folgt damit dem Beispiel anderer IT-Firmen. Enterprise-Software und Cloud-Dienste für Firmen werden für Anwenderunternehmen in Großbritannien um bis zu 22 Prozent teurer. Damit sollen die Preise nach dem Kursverfall des britischen Pfunds an das Niveau in der EU angeglichen werden. Consumer-Produkte sind von der Erhöhung ausgenommen.

SAP-Chef Bill MCDermott (Bild: SAP)

SAP wächst mit Cloud und Brexit

SAP legt in allen Bereichen kräftig zu – vor allem kann SAP die Cloud-Umsätze steigern. “SAP war nie in einer besseren Position”, heißt es daher zuversichtlich aus Walldorf, daran könnte auch der drohende Brexit schuld sein.

Statistik (Bild: Shutterstock/Denphumi)

ITK-Markt in Europa gerät ins Stottern

Im Vorjahr verzeichneten EITO und Bitkom noch ein Umsatzplus von 2,9 Prozent. 2016 prognostizieren sie lediglich einen Zuwachs von 0,7 Prozent auf 686 Milliarden Euro. Das Wachstum im IT-Markt kann den Rückgang im Telekommunikationsumsätze kaum noch ausgleichen. Auch der Brexit sorgt voraussichtlich für leichte Einbußen.

Flagge von Großbritannien (Bild: Deutsche Messe AG)

Brexit führt voraussichtlich zum Fachkräfte-Exodus

Bereits jetzt planen 600.000 Briten aufgrund des erwarteten EU-Austritts Großbritanniens, den Job zu wechseln. Mit Abstand das attraktivste Auswanderungsland scheint Deutschland zu sein. Von deutschen Fachkräften, die aktuell für ihren Arbeitgeber in UK im Einsatz sind, bereiten bereits fast 40 Prozent einen Jobwechsel vor.

(Bild: Shutterstock.com/Elena Schweitzer)

We schaffen that!

Während sich große IT-Unternehmen nach der Entscheidung der Briten für einen Brexit bereits Sorgen um Umsatzeinbrüche et cetera machen, würde silicon.de-Blogger Heinz Paul Bonn eine Wette dagegen halten, dass es überhaupt zu einem Austrittsgesuch kommen wird.