SAN Filer-Kunden bekommen neue Alternative

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Der amerikanische SAN-Hersteller Onstor tritt den beiden Platzhirschen EMC und Network Appliance gegenüber.

Der amerikanische SAN-Hersteller Onstor tritt den beiden Platzhirschen EMC und Network Appliance gegenüber. Ein eigenes SAN Filer-System soll den beiden Konzernen Kunden abjagen. Das Produkt ‘SF4400’ zeichne sich durch einen Preis- und Konsolidierungsvorteil aus. Der Hersteller will vor allem die wechselwilligen Kunden adressieren.
Marketingchef Peter Tarrant ist besonders stolz auf folgende Vorzüge: Das Produkt benötige kein spezielles Zeitfenster für das Backup mehr, da hier Daten-Backup und -Abgleich sowie der Zugriff parallel erfolgen könnten. So sei die Datenpflege mit höherer Effektivität und bei weniger Zeitaufwand möglich. Instant Restore und eine eingebaute Funktion für die direkte Datenreplikation von einer Festplatte zur anderen (Disk-to-Disk) und ein als nahtlos angepriesenes Load-Balancing-Verfahren machten das SAN-System attraktiv. Doch das können auch andere.

Was für den unabhängigen Analysten Arun Taneja entscheidend ist, steckt in dem Verhalten der SF4400 innerhalb der Umgebung beim Kunden. So könnten speziell Kunden, die bereits ein heterogenes SAN im Hause haben, zusätzliche Filer-Funktionen dazuschalten, ohne ihre eventuell vorhandenen NAS-Boxen erst umständlich anpassen zu müssen. Taneja sagt, dass die Onstor-Lösung erst den vollen Nutzen aus einem vorhandenen heterogenen SAN ziehen könne. Der Filer mache sämtliche auf dem dedizierten Speichernetz vorhandenen Daten, alle Metadaten und Folder transparent. Das SAN werde somit besser ausgenutzt. Wie es bei Onstor heißt, auch noch für einen geringeren Preis als bei den großen Anbietern.