Mobile Datenspeicher als Sicherheitsrisiko angeprangert

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Die Unternehmen setzen sich einem Risiko aus, wenn sie in ihren Netzwerken die unkontrollierte Nutzung mobiler Geräte mit Datenspeichern erlauben.

Die Unternehmen setzen sich einem Risiko aus, wenn sie in ihren Netzwerken die unkontrollierte Nutzung mobiler Geräte mit Datenspeichern erlauben. Das glaubt das Marktforschungsunternehmen Gartner. Mobile Geräte mit Datenspeichern könnten dazu genutzt werden, um Malware einzuschleppen oder vertrauliche Daten zu stehlen, hieß es.
Die Bedrohung sei gewachsen, seitdem Windows 2000 weit verbreit sei. Das Betriebssystem erkenne Geräte mit einer USB-Schnittstelle automatisch. Die Gefahr gehe von mobilen Geräten mit Datenspeichern jeder Bauart aus, so von Geräten mit einer Firewire-Schnittstelle wie Toshibas ‘LaCie’ oder mit einer USB-Schnittstelle wie dem ‘DiskOnKey’ von M-Systems. Bedrohlich seien außerdem MP3-Player wie Apples ‘iPod’ und digitale Kameras mit Speichermedien.

Die Nutzer dieser Geräte unterliefen Sicherheitsmaßnahmen der Unternehmen, wie etwa die Anti-Virus-Software am E-Mail-Server. Gartner rät den Firmen, private mobile Geräte mit Datenspeichern ganz zu verbieten. Eine andere Möglichkeit sei es, die USB-Schnittstellen der Rechner zu sichern, heißt es.