Insektenspray macht Rechner zu Dynamit

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Mit Insektenspray wollte er dem Viech zu Leibe rücken und dann in Ruhe eine Runde im Internet surfen – nicht ahnend, dass er einen großen Fehler machen würde.

“Bsssssss”, “bsssssss”, “bsssst”. Das war eine lästige Fliege, die sich gerade auf Ihrer Nase niedergelassen hat. Ha, da seilt sich noch eine kleine Spinne ab von der Schreibtischlampe und wandert in Richtung Tastatur, die Sie in Kürze benutzen wollten. So geht’s nicht. Das dachte sich auch Walter Müller aus Schleswig-Holstein. Mit Insektenspray wollte er dem Viech zu Leibe rücken und dann in Ruhe eine Runde im Internet surfen – nicht ahnend, dass er einen großen Fehler machen würde.

Nachdem er mit dem Ungeziefervernichter durch die Wohnung gegangen war und diese ordentlich eingenebelt hatte, dachte er, nichts könne seine Ruhe stören, weil alles Ungetier ja abgetötet sei. Soweit dachte Müller richtig. Was er nicht dachte war, dass der Spraynebel Feuer fangen könnte. Das aber genau tat er in dem Moment, in dem Müller seinen PC startete. Ein Funke hatte den Dunst entzündet.

Die Wohnung ging in Flammen auf, Trümmer flogen bis zu 100 Meter weit und auch Nachbarwohnungen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand, so Müller gegenüber der Presse. Die Moral von der Geschicht: Rennen kleine, sechsbeinige Hausbewohner über die Tastatur, stell Deinen Rechner eben nicht auf deren Autobahn. Such dir nen anderen Platz für Deinen Daten-Highway.