Open-Source-Sicherheit so beliebt wie die proprietäre

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In einer Umfrage unter IT-Sicherheitsexperten in Unternehmen zog mehr als die Hälfte quelloffene Technologien vor.

Laut dem Hersteller Barracuda Networks hätten sich in der Befragung 53 Prozent für den Einsatz von Open-Source-Produkten ausgesprochen. Auf kommerzielle Produkte setzten 47 Prozent. Voraussetzung für diese Entscheidung sei jedoch ein vergleichbarer Funktionsumfang der entsprechenden Software gewesen.

Der Hersteller, der für Sicherheits-Appliances auch quelloffene Software verwendet und jüngst Mitglied Open-Source-Patentverbund Open Invention Network geworden ist, hatte bei der Befragung der IT-Experten auch die Motivation für die jeweilige Entscheidung mit erhoben.

Für quelloffene Produkte sprechen laut 80 Prozent der Befragten vor allem die niedrigen Kosten. 57 Prozent sehen es zudem als Vorteil, Zugriff auf den Quell-Code zu haben, wobei 41 Prozent in ihrer Entscheidung durch den so genannten Peer Review bestärkt wurden, der eine hohe Qualität der Software sicherstelle.

“Unternehmen müssen vor allem die Kosten für die IT unter Kontrolle bringen”, kommentierte Dean Drako, President und CEO von Barracuda. “Die Tatsache, dass Open-Source-Software mit kommerzieller Software gleichgesetzt wird, dokumentiert den Fortschritt hin zu einer echten Business-Lösung.”

Im Gegensatz dazu setzen 65 Prozent der Anwender von kommerzieller Software vor allem auf die professionellen Services durch die Hersteller. Für 47 ist die schnelle Einsatzfähigkeit und die Automatisierung von Updates wichtig.

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