Verbraucher haben wenig Angst vor Datenmissbrauch

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Einer aktuellen Studie von Survey Sampling International zufolge sorgen sich mehr als 50 Prozent der Briten, Deutschen, Franzosen und Spanier um Identitätsklau und Datenmissbrauch in sozialen Netzwerken.

Vor allem das Risiko Opfer von Identitätsdiebstahl und unerwünschter Werbung zu werden, bereitet den Europäern Kopfzerbrechen, wenn sie soziale Netzwerke im Internet nutzen, so die neuen Umfrageergebnisse von Survey Sampling International (SSI).

Die SSI-Studie, die mehr als 10.500 europäische Verbraucher befragte, zeigte, dass die Deutschen mit 77 Prozent sich am ehesten sorgen, Ziel von aggressiven Werbeaktionen im Internet zu werden. Konsumenten in Spanien (59 Prozent) und Frankreich (57 Prozent) haben ähnliche Bedenken.

65 Prozent der befragten britischen Internetnutzer haben Angst, Betrüger könnten ihre persönlichen Daten stehlen, gefolgt von 51 Prozent der Franzosen und 42 Prozent der Spanier. Am wenigsten Sorgen machen sich die Deutschen – nur rund 40 Prozent haben Angst vor Identitätsklau übers Internet.

Trotz dieser Bedenken gaben die Umfrageteilnehmer an, dass sie kein Problem damit haben, persönliche Informationen auf Social-Networking-Seiten preiszugeben. Ganz oben auf der Liste der gerne im Internet veröffentlichten Daten stehen Fotos und persönliche Meinungen und Vorlieben, dicht gefolgt vom Austausch von privaten Kontakten.

Die Umfrage zeigte außerdem, dass die Briten am liebsten soziale Netzwerke wie Facebook oder MySpace nutzen (28 Prozent), während 18 Prozent der Franzosen, 31 Prozent der Spanier und 32 Prozent der Deutschen am liebsten online Videos ansehen.

In allen vier Ländern gab ein Großteil der Befragten an, dass sie mehr als 20 Stunden pro Woche online verbringen – allen voran die Deutschen mit 31 Prozent, dicht gefolgt von Großbritannien (30 Prozent), Spanien (26 Prozent) und Frankreich (23 Prozent).