Sicherheitsexperten fordern Meldepflicht bei Datenverlusten

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Nachdem CDs mit persönlichen Informationen von 17.000 Bundesbürgern aufgetaucht sind, fordern Hersteller von IT-Sicherheitslösungen eine Meldepflicht im Fall von Datenlecks. Dadurch würde sich das Bewusstsein für das Problem schärfen, hoffen die Unternehmen.

Avira, SafeNet, Kensington und FirebrandTraining machen sich gemeinsam für dieses neue Gesetz stark. Ein Meldegesetz, so die Protagonisten, würde das Sicherheitsbewusstsein in Unternehmen und Behörden stärken.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, sind CDs mit den Namen, Geburtstagen, Adressen, Telefonnummern und sogar Kontonummern von 17.000 Bundesbürgern aufgetaucht. Datenpannen wie diese sind an der Tagesordnung: In deutschen Behörden sind in den vergangenen zwei Jahren zudem Hunderte von Laptops, PCs und Handys mit vertraulichen Daten verschwunden. Und jüngst konnten Internet-Nutzer die Meldedaten von 15 deutschen Städten und Gemeinden abrufen. Nutzerkennung und Passwort für die Datenbank waren mehrere Monate auf einer Website offen einsehbar.

Nun wir auch auf politischer Ebene in der Bundesrepublik der Ruf nach einer Meldepflicht laut. In den USA existieren solche Meldereglungen schon. Trotz einiger positiver Impulse sehen Datenschutzexperten einige Probleme, die ein solches Gesetz mit sich bringt.

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