LBB-Datenverlust – jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft

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Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Bei der Bank sind zehntausende vertrauliche Daten, wie Buchungsvorgänge, Kontonummern und Namen von Bankkunden abgezweigt worden. Vermutlich fand der Verlust bei einer Kurierfahrt statt. Anschließend wurden die Daten in einem Päckchen der ‘Frankfurter Rundschau’ zugespielt.

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt. Über den Stand der Ermittlungen machte die Polizei bislang jedoch keine Angaben. Jedoch werden derzeit zwei Kurierfahrer vernommen, die die Daten von Frankfurt, wo sie von dem Abrechnungsdienstleister Atos Worldline verarbeitet wurden, nach Berlin bringen sollten.

Nach Angaben der LBB habe sich bislang noch kein Kunde gemeldet, der durch den Datenverlust geschädigt worden wäre. Nun will sich auch das Berliner Abgeordnetenhaus in einer Sondersitzung mit dem Fall beschäftigen.

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