Trotz Finanzkrise: Ausgaben für IT-Security steigen 2009

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Mit höheren Budgets wollen Unternehmen den wachsenden Cybercrime-Bedrohungen entgegenwirken. Vor allem im Finazsektor wie auch im öffentlichen Bereich will man verstärkt in IT-Sicherheit invetieren.

Das zeigt eine Web-Security-Studie des Sicherheitsherstellers Finjan. Unternehmen werden demnach 2009 ihr IT-Security-Budget anheben, während das Gesamtbudget für IT eher gekürzt wird.

Im Hinblick auf die derzeitige Wirtschaftslage und die steigende Bedrohung durch Cybercrime, hat Finjan eine Onlinebefragung unter 200 IT- und Security-Fachleuten durchgeführt. Der Schwerpunkt der Studie lag darauf, einen Trend hinsichtlich der Höhe von IT-Budgets in 2009 im Vergleich zu 2008 zu bestimmen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die generellen IT-Budgets 2009 eher geringer ausfallen werden als 2008. Allerdings ist die Aussicht für IT-Security-Budgets deutlich optimistischer, da Unternehmen vermehrt planen, einen größeren Anteil ihres IT-Budgets im Bereich IT-Security zu investieren.

So erwarten 38 Prozent der Befragten, dass sie 2009 keine Veränderung in der Höhe des IT-Budgets erwarten, während 34 Prozent von einem geringfügig kleineren Budget ausgehen.

34 Prozent der Befragten erwarten jedoch, dass ihr IT-Security-Budget 2009 höher ausfallen wird als im Vorjahr. Damit sieht Finjan einen Trend bestätigt, dass immer mehr Firmen einen größeren Anteil ihres IT-Budgets für den Bereich IT Security einplanen. Das ist vor allem im Finanzbereich sowie im öffentlichen Sektor der Fall, teilt Finjan mit. 43 Prozent der Befragten hingegen erwarten ein im Vergleich zu 2008 unverändertes IT-Security-Budget.

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