Riesengefahren in der Cloud

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In der Cloud lauern vertraulichen Daten an allen Ecken große Gefahren auf. Es gibt immer wieder Beispiele von schwerwiegenden Datenverlusten.

Ma.gnolia, der Social Bookmarking-Service, auf den sich viele verlassen haben, um ihre Bookmarks zu teilen und auszutauschen, hatte in den vergangenen zwei Wochen mit großen Problemen zu kämpfen. Nun zeigt sich, dass große Mengen an Nutzerdaten verloren wurden. “Der Grund dafür sind Hardware-Probleme”, kommentiert David Mitchell, Senior Vice President IT Research bei Ovum. Und die Hoffnung, diese wieder herstellen zu können, sind – trotz der großen Anstrengungen – denkbar mager.

Die Wolke bedeutet also auf keinen Fall eine globale Skalierbarkeit. So hält sich ja die Annahme, dass Cloud-basierte Dienste Zugriff auf schier unendliche Ressourcen haben und dass diese gemäß der höchsten Standards betrieben werden. Auch wenn der Anbieter nicht selbst Besitzer der Ausrüstung ist, so arbeitet er vermutlich mit einem großen Datenzentrumsexperten zusammen, oder nutzt einen Infrastrukturanbieter wie Amazons EC2.

Wie sich jetzt zeigt, war das bei Ma.gnolia nicht der Fall und wir sollten uns darauf einstellen, dass dies kein isolierter Fall ist. Schließlich müssen auch Cloud-Anbieter ihre Investitionen daran messen, wie viel möglichen Umsatz man mit diesem Dienst erreichen kann.

Ma.gnolia zum Beispiel wurde mit niedrigem finanziellen Einsatz bereitgestellt, mit niedrigen Investitionen in die Hardware und in Prozesse, die den Datenverlust nicht verhindern konnten.

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