IT-Abstinenz ist auch keine Lösung gegen die Krise

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Wer bei der IT spart, hat schneller das Nachsehen, als er denkt. Das ist das Fazit, das die Analysten der Butler Group aus dem Sparzwang ziehen, den sich viele Unternehmen auferlegt haben. Gerade beim Thema Business Intelligence müssen die Projekte trotz Krise durchgezogen werden. Und zwar ohne Abstriche.

Der derzeitige Trend zum Einfrieren der Projekte um Geld zu sparen und sich auf die Krise vorzubereiten, ist laut Butler Group nicht ratsam.

Richard Edwards, Senior Research Analyst der Butler Group schreib in seiner Stellungnahme, dass er eigentlich das gegenteil dieser Starre im markt erwartet hätte. Nach der Übernahme der Cognos durch die IBM und von Business Objects durch SAP sei eine gewisse Unruhe am Markt entstanden. Das sei auch verständlich. Nicht verstehen kann er aber warum die Firmen gerade im derzeitigen Wirtschaftsklima nicht mehr Performance Management Software aufsetzen – statt weniger.

Gerade die verschiedenen BI-Anwendungen, die mit Performance zu tun haben, sollten den Firmen in der Krise helfen, ihr Geschäft stromlinienförmiger zu machen: Enterprise, Business und Corporate Performance Management (CPM). „Mein Eindruck ist, die Anwender sind in allen Bereichen der IT-Ausgaben ultravorsichtig, obwohl die Lösungen für Corporate Performance Management als geschäftskritische Investitionsprojekte betrachtet werden sollten“, so Edwards.