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In Europa soll die Robotik gefördert werden. Dazu müsse Wissenschaft und Industrie verstärkt zusammenarbeiten. Um dies zu erreichen, pumpt die EU19 Millionen Euro in das Projekt ‘ECHORD’.

ECHORD steht für European Clearing House for Open Robotics Development. Das insgesamt mit 24 Millionen Euro ausgestattete Projekt wird von Prof. Alois Knoll, dem Lehrstuhlinhaber für Echtzeitsysteme und Robotik an der Technischen Universität München (TUM), koordiniert. Geplant ist auch die Beteiligung an einem Verbund italienischer Universitäten und der portugiesischen Universität Coimbra.

Gemeinsam will man die Robotik-Anwendungen der Zukunft identifizieren und die dafür erforderlichen Technologien entwickeln. Neben Neuerungen innerhalb der klassischen Produktionsautomatisierung könnten Anwendungsfelder auch in Bereichen wie Servicerobotik für den Haushalt oder im Medizinumfeld liegen. Weitere mögliche Einsatzgebiete sind die Nahrungsmittelindustrie oder auch Entertainment-Anwendungen.

ECHORD besteht eigentlich aus 50 einzelne Projekten (“Experimenten”) mit Laufzeiten von 12 bis 18 Monaten. Sie gehen konkreten Fragestellungen aus der industriellen Praxis nach. Aufgabe des Projekts sei ferner die Durchführung eines “strukturierten Dialogs” zwischen Forschern und Anwendern.

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