Server-Verkäufe in Europa brechen um über ein Drittel ein

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Die Umsätze mit Servern sind im ersten Quartal 2009 so schnell gefallen wie nie. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen die Umstätze um 34,3 Prozent zurück. Wie das Marktforschungsinstitut IDC mitteilt sei das der schnellste Rückgang seit das Unternehmen diesen Markt beobachtet. IDC begann im Jahre 1996 mit den Aufzeichnungen.

Auffällig sei jedoch, dass die x86-Server wie auch Mainframes und andere Plattformen etwa im gleichen Maße von dem Rückgang betroffen seien. Die Umsätze lagen insgesamt im ersten Quartal bei 2,9 Milliarden Dollar. Auch die Stückzahlen brachen um knapp 30 Prozent auf unter 500.000 Stück ein.

Am stärksten sind Highend-Server betroffen. Hier gingen die Umsätze um 40,4 Prozent zurück. Das Midrange-Segment konnte sich mit einem Rückgang von 27,8 Prozent noch am besten behaupten. Industrie Standard Server lagen bei etwa 34 Prozent Rückgang. Der Einbruch bei Blades lag hingegen nur bei 9,9 Prozent.

Regional betrachtet sind die Rückgänge in Zentral- und Osteuropa mit bis zu 43,7 Prozent am stärksten. “IDC glaubt, dass diese Kürzungen eine kurzfristige Antwort auf die nachlassende Wirtschaft sind”, erklärt Nathaniel Martinez, Analyst bei IDC. Mittelfristig jedoch glauben die Experten von IDC, dass die Unternehmen wieder in ihre Infrastruktur investieren werden.

Derzeit werde vor allem dann investiert, wenn sich über Virtualisierungen oder andere Technologien kurzfristig im Unternehmen Einsparungen erzielen lassen. Ab 2010 rechnen die Experten wieder mit einer Erholung des Marktes.

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