Die Open-Source-Cloud

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Bei On-Premis-Software hat sich Open-Source bereits als gängiges Marketing-Instrument hervorgetan. Warum also sollte das Modell nicht auch in der Cloud funktionieren? Unter einer Apache-Lizenz wurde jetzt ‘OpenStack’ vorgestellt. Hinter diesem Cloud-Infrastruktur-Projekt steht in erster Linie der Anbieter Rackspace.

Rackspace hat sich bislang als Daten-Center und Cloud-Infrastruktur-Provider einen Namen gemacht. Mit OpenStack sind Anwender in der Lage ihre eigenen internen und externen Cloud-Projekte umzusetzen. Rackspace hat dafür verschiedene Komponenten unter eine quelloffene Lizenz gestellt. Unter anderem einen Fully Distributed Object Store, der auf den Rackspace Cloud Files basiert. Das ist die hochscalierbare Cloud-Storage-Engine des kommerziellen Anbieters.

OpenStack wird von der NASA-Cloud-Technologie Nebula ergänzt. Damit bekommt das quelloffene Angebot eine skalierbare Compute-Provisioning-Engine. Diese wird mit der Rackspace-Cloud-Server-Technologie abgerundet, die der Anbieter im Laufe des Jahres offiziell auf den Markt bringen will.

Das neue Angebot ist für Anbieter wie Anwender gleichermaßen interessant. Entwickler in Unternehmen bringen meist mehr Wissen über ihre eigenen Anwendungen mit, als Service-Provider. Damit können Anwender über die Open-Source-Version besser zusammenarbeiten und so ein stimmigeres Produkt kreieren, so Mark Collier, bei Rackspace Vice President für Business und Corporate Development.

Ein Großteil der jetzt offengelegten Cloud-Technologie ist bei Rackspace zum Teil seit Jahren produktiv und kommerziell im Einsatz und kann daher als ausgereifte Technologie gelten. Neben Colliers Argument könnte die offene Technologie für Anwenderunternehmen zudem einen Anreiz bieten, die noch relative neue Infrastruktur auszuprobieren.

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