Jolicloud: Linux für Netbooks

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Das Betriebssystem ‘Jolicloud’ hält, was der Name verspricht. Optisch angelehnt an die bunte App-Welt der Smartphones macht es Netbook und Nutzer zum Teil der Cloud. Erste Tester sprechen von einem vielversprechenden Linux-Neuling, der Schwung in die Betriebssystemlandschaft auf Mini-Netbooks bringen könnte.

Zu den Neuerungen gehört die HTML5-Oberfläche, über die man Programme und Apps starten, installieren und entfernen kann. Hat man das System auf mehreren Rechnern installiert, werden die eingespielten Apps automatisch synchronisiert. Außerdem kann man sich von jedem beliebigen Betriebssystem aus mit einem HTML5-fähigen Browser auf der Jolicloud-Website mit seinen Benutzerdaten anmelden und dort seine Apps verwalten.

Nach Angaben der Entwickler gibt es bereits mehr als 700 Apps für das System, darunter den Firefox-Browser und Anwendungen für Skype oder Twitter. Eine Reihe Apps für den Zugriff auf Web-2.0-Dienste wie Flickr, YouTube und Twitter gibt es von Anfang an dazu. Als weiteres “Social Feature” nennen die Entwickler den Community-Stream, in dem man verfolgen kann, welche Apps andere Jolicloud-Nutzer mögen, und über den man von Updates oder anderen Neuheiten bei Jolicloud erfährt.

Dabei unterscheidet das Dateisystem nicht zwischen Dateien, die auf der Festplatte und in der Cloud abgelegt sind. Der kostenlose Download und die Installation sind direkt vom Windows-Netbook aus möglich. Federführender Entwickler von Jolicloud ist der in Paris lebende Tariq Krim, der den iGoogle-Konkurrenten Netvibes gegründet hatte.

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