BMWi will Standards bei Cloud Computing

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat auf der CeBIT eine Studie zur Normung und Standardisierung beim Cloud Computing vorgestellt. Sie wurde vom BMWi beauftragt und von Booz & Company sowie dem Forschungszentrum Informatik (FZI) erstellt.

Die Studie Das Normungs- und Standardisierungsumfeld von Cloud Computing konstatiert, dass derzeit vor allem proprietäre, kommerzielle Lösungen große Verbreitung besitzen, die zum Industriestandard aufsteigen. “Attraktivität strahlen erste Standardisierungsansätze wie OCCI, OVF, Open Stack oder CDMI aus, die alle einen expliziten Bezug zum Cloud Computing aufweisen.” Derzeit gebe es eine unübersichtliche Menge teils ähnlicher oder unreifer Standards mit unklarer Relevanz am Markt.

Hans-Joachim Otto, BMWi/Franz Fender
Hans-Joachim Otto, BMWi/Franz Fender

Das Potenzial von Cloud Computing könne nur dann ausgeschöpft werden, wenn geeignete Rahmenbedingungen vorliegen, sagte Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi. “Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die deutsche Wirtschaft zu einer Standardisierungs-Roadmap beim Cloud Computing gelangt.”

Um die Standardisierung des Cloud Computing auf nationaler und europäischer Ebene besser aufeinander abzustimmen und zu beschleunigen, habe das BMWi bereits erste Gespräche mit dem DIN und der EU geführt. Unterstützt würden diese Bemühungen durch eine Arbeitsgruppe zur Standardisierung bei Cloud Computing, in der viele kleine und mittelgroße Unternehmen mitarbeiten.

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