Nvidia fälscht Mondlandung

Enterprise

45 Jahre nach dem Neil Armstrong seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat, rekonstruiert Nvidia den historischen Moment am Computer. Mit der gefälschten Mondlandung will der Konzern beweisen, dass 1969 wirklich Menschen auf dem Erdtrabanten waren.

21. Juli 1969, die Welt hält den Atem an. Neil Armstrong setzt als erster Mensch einen Fuß auf den Mond. Seine Worte (Audiodatei) gehen in die Geschichtsbücher ein: “Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit.”

Nvidia stellt mit den Maxwell-Grafikkarten GeForce GTX 980 und GTX 970 bekannte Fotos der Mondlandung nach. (Video-Screenshot: silicon.de)
Nvidia stellt mit den Maxwell-Grafikkarten GeForce GTX 980 und GTX 970 bekannte Fotos der Mondlandung nach. (Video-Screenshot: silicon.de)

Alle feiern den großen Erfolg. Alle? Nein, nicht alle. Ein kleiner Teil der Menschheit glaubt nicht daran, dass Armstrong und Buzz Aldrin wirklich auf dem Erdtrabanten umhergelaufen sind. Vielmehr seien die Aufnahmen in Hollywood entstanden. Diese Theorie hält sich auch noch 45 Jahre später.

Nvidia hat sich aufgemacht, um zu beweisen, dass Apollo 11 wirklich auf dem Mond gelandet ist. Zu Demonstrationszwecken der neuen GPU-Architektur hat der Grafikkartenhersteller mit den Maxwell-Grafikkarten GeForce GTX 980 und GTX 970 bekannte Fotos der Mondlandung nachgebaut.

Dabei sind zum Teil komplette Szenerien in 3D entstanden. Es lassen sich sogar beliebige neue Blickwinkel in Echtzeit rendern. Da die Umgebungsverhältnisse Nvidia zufolge so naturgetreu und realistisch simuliert werden, glaubt der Konzern, beweisen zu können, dass die Mondlandung tatsächlich stattgefunden hat. Unter anderem führt das Unternehmen als Beweis an, dass die Lichtverhältnisse auf den Renderings denen der analogen Fotos entsprechen.

Viele Verschwörungstheoretiker erklären, dass das Fehlen der Sterne auf den Fotos ein Beweis für eine Fälschung ist. Die US-Regierung war demnach nicht in der Lage, die korrekte Position der Sterne vom Mond ausgesehen zu rekonstruieren. Das Nvidia-Team widerlegt auch diese Behauptung.

“Der Grund warum die Sterne nicht sichtbar sind, ist die Belichtung der Kamera. Diese ist so eingestellt, dass sie die Szenerie auf der Mondoberfläche einfängt”, erklärt Mark Daly, Leiter des Demo Teams bei Nvidia. “Aber sie sind da. Unser Demo Team war in der Lage, sie mithilfe einer digitalen Veränderung der Belichtung auf den Bildern zu finden.”

Ob die Beweise von Nvidia die Skeptiker wirklich überzeugen, steht wohl in den Sternen. Aber mit den Worten von Mulder und Scully von Akte X: “Die Wahrheit ist irgendwo da draußen“

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