EDIGrid stellt Tool für Data Streaming Monitoring vor

MiddlewareSoftware

Der Berliner EDI-Dienstleister EDIGrid hat sein Angebot um die Möglichkeit des “Data-Streaming-Monitoring” erweitert. Es soll helfen, den Transfer per EDI übertragener nachzuvollziehen und Ausfälle zu vermeiden. Die Transferliste kann bis zu 60 Tage rückwirkend als Excel-Tabelle oder auf Mobilgeräten eingesehen werden.

Die Berliner Firma EDIGrid, Betreiber einer cloudbasierenden Plattform für den EDI-Datenaustausch, hat ihr Angebot um ein Tool für Data-Streaming-Monitoring erweitert. Damit lässt sich der Transfer per EDI übertragener Dokumente und Nachrichten nachvollziehen. Mit dem Tool kann der Status per EDI übertragener Dateien unmittelbar sowie bis zu 60 Tage rückwirkend entweder für jeden Tag oder nur ein ausgewähltes Datum angezeigt und auch als Excel-Datei heruntergeladen werden. Außerdem ist es möglich, Dateien nach Kriterien wie Datum, Nachrichtenart, Geschäftspartner oder Transfer-Richtung zu filtern. Das funktioniert auch auf Smartphone oder Tablet.

Wie seine anderen Dienste offeriert EDIGrid auch das DSM-Tool als Abo. Nach einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 39,99 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer wird dafür eine monatliche Nutzungsgebühr von 3,99 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig. Grundsätzlich rechnet EDIGrid pro Monat und pro angebundenen Geschäftspartner (29,90 Euro) sowie genutzter Datenart (9,90 Euro) ab.

Netzwerk (Bild: Shutterstock)

Bei Bedarf kann das DSM-Tool um ein FileFinder genanntes Werkzeug ergänzen. Damit lassen sich EDI-Dateien der vergangenen drei Monate per Freitexteingabe nach bestimmten Informationen wie Paket- oder Bestellnummer, Artikel, Empfänger oder Versender durchsuchen. Zur Markteinführung bietet EDIGrid Neukunden seiner EDI-Dienste bei Vertragsunterzeichnung bis 31. Januar 2017 die Nutzung des DSM-Tools einen Monat lang gratis an.

Web-EDI-Lösungen bieten neben EDIGrid auch Comarch, Eurodata, Retarus und Seeburger an. Comarch richtet sich mit seiner WebEDI-Lösung vor allem an kleinere Lieferanten. Retarus vermarktet den Dienst als Managed EDI Services und betont, dass es aus einem eigenen Rechenzentrum liefert, das europäischen Datenschutzvorschriften genügt. Retarus bietet schon länger Echtzeit-Monitoring an, wie es EDIGrid ab jetzt offeriert. Auch beim Cloud-EDI-Angebot von Seeburger ist Fachbereichen die unmittelbare Recherche bis hinunter zur Feldebene der Belege möglich. Bei Eurodata ist der EDI-Dienst Teil der größeren Plattform edbic, die außer für EDI auch Möglichkeiten für alle weiteren Aufgaben in Bezug auf Daten- und Prozessintegration bietet.

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