Vista in Microsofts Heimat teilweise unbrauchbar

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Microsofts Hauptquartier liegt in Redmond, im US-Bundesstaat Washington.

Wenn Microsoft die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung elektronisch an den Bundesstaat überweisen will, hat es dasselbe Problem wie andere Firmen aus Washington: Es kann dafür keine PCs mit Windows Vista verwenden.

Nach Angaben des ‘Washington Employment Security Department’ arbeiten das Abrechnungssystem des Bundesstaates und Vista nicht zusammen. Wenn Microsoft und andere Washingtoner Unternehmen die Beiträge einzahlen wollten, müssten sie auf Rechner mit älteren Windows-Versionen zurückgreifen.

Allerdings sollten sie dafür nicht den Microsoft-Service MSN nutzen, so die Behörde. Denn auch zwischen MSN und dem Abrechnungssystem gebe es Unverträglichkeiten. Diese beträfen Rechner mit Windows 95, Windows 98 oder Windows ME.

Die Kompatibilitätsprobleme am heimischen Standort dürften Microsofts Image nicht gerade aufpolieren. Das US-Verkehrsministerium und die Standardisierungsbehörde ‘National Institute of Standards and Technology’ (NIST) überlegen derzeit jedenfalls, Windows nicht auf Vista zu aktualisieren und ziehen Linux als Alternative in Erwägung.