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Eine österreichische Studie belegt negative Auswirkungen von Handymasten auf die Bevölkerung. Betreiber zweifeln das an.

Kopfweh, Müdigkeit und Probleme bei der Konzentration sind die Auswirkungen von Handymasten auf Anrainer, wie das österreichische Institut für Umwelthygiene in einer Untersuchung belegt.

Die Organisation habe im Raum Wien und im Bundesland Kärnten Personen befragt und glich diese Aussagen mit Kurzzeitmessungen der Strahlenbelastung in Wohngebieten ab.

“Wir haben Einflüsse auf Beschwerden wie Kopfweh oder Konzentrationsstörungen gemessen, die mit der Intensität der Strahlung ansteigen”, erklärte Hans-Peter Hutter, einer der Autoren der Studie gegenüber dem ORF. Negative Auswirkungen auf den Schlaf konnten jedoch nicht belegt werden.

Der österreichische Dachverband der Mobilfunkindustrie, das Forum für Mobilfunkkommunikation, kritisiert jedoch “fragwürdige Methoden”, die der Studie zugrunde gelegt wurden. Andere Störfaktoren wie etwa Radio- oder Fernsehstrahlen seien nicht berücksichtigt, auch die Auswahl der Testpersonen sei nicht nachvollziehbar.

Hutter gibt zu, dass diese Studie “Grenzen” habe. Sieben unabhängige Gutachter hätten jedoch die Untersuchung überprüft, bei der auch andere Umweltfaktoren einbezogen worden seien. Die Ergebnisse zeigten jedoch deutlich, dass von den Sendern gesundheitliche Risiken ausgehen. Daher fordert das Institut für Umwelthygiene bei der Errichtung von Handymasten mehr Sorgfalt walten zu lassen.

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