Neues Zentrum für Supercomputing in Garching

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In Garching bei München ist heute ein neuer interdisziplinärer bayerischer Exzellenzcluster, das Münchener Zentrum für Höchstleistungsrechnen (Munich Center for Advanced Computing, kurz MAC), an den Start gegangen. TU München und der Freistaat Bayern fördern das Projekt in den nächsten vier Jahren pro Jahr mit einer knappen Million Euro.

Ziel des MAC ist es, die computergestützte Simulation als Technologie voranzubringen und den Standort Garching als europäisches Zentrum für Höchstleistungsrechnen zu etablieren. Teilnehmer sind neben Instituten der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der TU München auch Einrichtungen der Ludwig-Maximilians Universität, der Max-Planck-Gesellschaft und natürlich das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

“In Zukunft wird der vorne sein, der die leistungsfähigsten Rechner mit den leistungsfähigsten Verfahren zusammenbringt und daraus das Maximum an Erkenntnis ziehen kann”, so Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz, Informatiker der TU München und Leiter des MAC.

MAC-Wissenschaftler sind bereits stark in anderen Advanced Computing-Vorhaben engagiert, beispielsweise in mehreren Projekten des BMBF-Programms ‘High Performance Computing (HPC) Software’. Weitere wichtige Betätigungsfelder sind zwei Projekte der strategischen Partnerschaft zwischen der TUM und der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST, Saudi Arabien) – ‘CO2 Sequestration’ und ‘Virtual Arabia’.

Insgesamt laufen bereits zehn Projekte im MAC, unter Beteiligung von über 20 Arbeitsgruppen. Aus den Geldern des Wissenschaftsministeriums, der TUM sowie von KAUST konnten so 30 Promotionsstipendien und 13 neue Mitarbeiterstellen geschaffen werden.

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